Playlist 09.03.2010

Toast am Dienstag, den 9. März 2010

1. Stunde
The Blendells – La La La La La
The Helmholtz Resonators – LaLa
The La’s – There She Goes
Gorillaz (feat. Mos Def, Bobby Womack) – Stylo
Bobby Womack – Across 110th Street
Gonjasufi – She Gone
Elina Monova – Set Me Free (Herb LF Slow-Down Mix)
Devendra Banhart – Meet Me At Lookout Point
Deftones – Rocket Skates
Miserable Rich – Sommerhill (20.04., Knust)
John Cale – Heartbreak Hotel

2. Stunde
ABC – Poison Arrow
We Vs. Death – Mirage
“About A Boy” – Kolumne von & mit Sebastian Dalkowski:
“Mein Leben mit dem Kapitalismus”

The Brute Chorus – The Ransom
Wild Beasts – We Still Got The Taste Dancin’ On Our Tongues
Die Sterne – Die Stadt Der Reichen
Die Sterne – Passwort
Toots & The Maytals – John & James
The Strange Boys – The Unsent Letter
Aeronauten – Womunidurä (09.03., Molotow)
Yeasayer – O.N.E. (09.3., Knust)
Why? – The Hollows (09.03., Uebel & Gefährlich)
The Antlers – Two (09.03., Prinzenbar)

3. Stunde
New Model Army – 51st State (11.03., Markthalle)
Sharon Jones & The Dap-Kings – This Land Is Your Land
Tune Yards – Fiya
The Ettes – I Can’t Be True
Vortrag von Martin Büsser vom 04.03.2010 in Erfurt über Emo. (Austauschsendung von Radio Corax, Halle)
The Fall – The Littlest Rebel
Boy Divison – US 80s-90s
Jim Jones Revue – Elemental

Bildungsfernsehen mit den Helmholtz Resonators, Teil 2

Toast am Samstag, den 6. März 2010

Hier kommt der zweite Teil der großen Bildungsoffensive der Helmholtz Resonators! Garland Vanderbilt von der Band zeigt hier, wie man das Bassriff von “Robocop” spielt. Ich fürchte aber, eine gewisse Vorbildung ist erforderlich… Das Video ist aber trotzdem toll!
Kids, try this at home!

Interview mit The Brute Chorus

Toast am Freitag, den 5. März 2010

You can read the original interview in English here (plain text, no pics, so please have a look at the photos here on this page. The guys are very good looking.)

The Woodentops mit The Brute Chorus im Knust! Was habe ich mich auf dieses Konzert gefreut! Und toll war es! Eigentlich sogar noch viel besser als ich es erwartet habe. Die Woodentops waren fantastisch und Brute Chorus, ja, ich war hingerissen.
Die Woodentops kennt man ja wahrscheinlich (zur Not hilft Wikipedia), aber Brute Chorus sind hier noch nicht so richtig bekannt. Aber das ändert sich jetzt! Vier Typen sind es, alle so um die 30, wohnen in London und spielen schon ein Weile zusammen. Dave, der Bassist, ist der Letzte, der zur Band dazu kam. Vorher hat er übrigens bei Scritti Politti Keyboards gespielt! Die erste Single, “Chateau”, kam Ende 2007 raus, dann die zweite, “Grow Fin”, im Sommer 2008. “She Was Always Cool” folgte im Dezember 2008, und dann erschien “All The Pilgrims” im Mai 2009 als Vorgeschmack auf das gleichnamige Debütalbum vom Oktober, denn die Single und das Album wurden komplett live eingespielt! Sehr ungewöhnlich für ein Debütalbum. Fünf Wochen haben sie dafür geprobt! Und wie das mit dem zweiten Album so ist, das sie im Januar in Cumbria aufgenommen haben, erzählt hier James, den ich nach der Tour per Mail gefragt habe, wie ihre Pläne sind und wie sie die Tour fanden.


The Brute Chorus

The Brute Chorus nach dem Konzert im Knust, v.l.n.r.: James Steel, Matthew Day, Nick Foots und Dave Ferrett. Man beachte, dass die Band Toast On Fire-Buttons trägt! Yeah!


So, die Tour ist vorbei, ich hoffe, ihr seid alle gesund und heil nach Hause gekommen. Wie geht es euch?

Uns geht es gut. Wir sind müde, aber glücklich.

Was war das erste, was du machen wolltest, als du zu Hause ankamst?
Schlafen! Dann essen. Und dann wieder schlafen. Ich hab es dann aber doch nicht gemacht. Ich bin auf einer Party gelandet, die die ganze Nacht dauerte.

Ihr habt nach einem Konzert in Paris in München, Frankfurt, Köln, Hamburg und Berlin gespielt. Habt ihr ein bisschen was von den Städten sehen können?
Also, was wir am meisten gesehen haben, waren Bahnhöfe. An einigen Tagen waren wir nur unterwegs, aber manchmal konnten wir auch anhalten und kucken, was um uns herum so ist. Wir haben eine Zugfahrt durch das Rheintal gemacht, die sehr schön war, trotz des Winters. Ich hatte ein paar Stunden für mich in München und da war ich im Hofbräuhaus für ein Bier und ein paar Würstchen, das war sehr nett. Wir haben den Kölner Dom gesehen und in Berlin konnte ich vor der Abfahrt eine Stippvisite zum Brandenburger Tor und zum Checkpoint Charlie machen.

The Brute Chorus in Hamburg

Hattet ihr seltsame oder überraschende Situationen in Deutschland?
Ich hab mich ein paar mal verlaufen, als ich alleine unterwegs war. Ich spreche ja auch kein Deutsch, was das ganze dann noch schlimmer gemacht hat. In der letzten Nacht, als ich alleine auf dem Weg zum Flughafen war, bin ich in der Bahn eingeschlafen und im Nirgendwo aufgewacht! Glücklicherweise haben mich einige Leute in der Bahn verstanden und mich wieder auf Kurs gebracht. Ich hab meinen Flug gerade noch geschafft – ich hatte weniger als fünf Minuten bis zum Abflug!

Ich hab mich gewundert, als ich gehört hab, dass ihr bei der Tour mit der Bahn fahrt. Ihr musstet doch ganz viel Gepäck schleppen, die Instrumente und so. Hat sich der Aufwand denn gelohnt?
Das war die einzige Möglichkeit, das Einzige, was wir uns leisten konnten. Es hat aber auch Vorteile gehabt, es war eine viel entspanntere Art zu reisen, als wenn wir mit dem Bandbus gefahren wären. Und dadurch haben wir auch viel mehr von Deutschland sehen können. Außerdem sind wir ja auch als Team gereist und haben das Gepäck aufgeteilt, so das jeder gleich viel getragen hat. Es war also nicht so schlimm.

Was war das Highlight der Tour?
Die Hamburg Show, mein absoluter Favorit. Wir haben viele neue Songs auf dieser Tour gespielt und haben uns an diesem Abend als Einheit zusammengefunden. Und die Band war absolut in Höchstform.

Das Highlight der Tour: Der Gig in Hamburg!

Wie seid ihr mit den Woodentops in Kontakt gekommen und wer hatte die Idee zu der Splitsingle?

Wir hatten den selben Agenten. Und das mit der 7“ Splitsingle war unsere Idee, wir fanden, das wäre eine gute Idee, das könnte dem Publikum auf den Konzerten gefallen.
(Anm.: Es gibt übrigens bei Ebay noch einige Exemplare zu kaufen)

Was steht als nächstes bei euch an? Ihr geht ja wieder auf Tour und die neue Single “Could This Be Love” kommt im April raus. Wie sieht es denn mit dem Album aus, kannst du uns darüber ein bisschen was berichten?
Mit dem Album läuft es gut. Im Moment arbeiten wir gerade an dem Artwork. Es wird sehr cool aussehen, es wurde von einem ziemlich bekannten Tattoo-Künstler gestaltet. Das Album wird „How The Caged Bird Sings“ heißen und im Juni rauskommen. Es wird ganz anders sein, nicht nur weil wir das erste Album komplett live eingespielt haben. Die Songs sind jetzt ein bißchen „darker“ und wir haben eine Menge über Zeit und Raum in der Musik gelernt. Das erste Album ist vom ersten Moment an da, voll Power und Lautstärke, während sich das neue Album wesentlich mehr Zeit lässt. Wir sind wirklich sehr froh, dass wir die Möglichkeit haben, dieses Album zu machen.

The Brute Chorus in Hamburg

Zum Schluss kommt noch eine Frühstücksfrage. Toast On Fire ist ja eine Sendung, die morgens läuft und da wir alle gerne ausgehen, bin ich immer auf der Suche nach einem schönen Frühstücksrezept, was einem nach einer langen Nacht wieder auf die Beine hilft. Was ist nach deiner Meinung nach das beste Frühstück, wenn man ein paar Drinks zuviel hatte und der Schlaf zu kurz kam?

Ein englisches Frühstück natürlich! Für mich am liebsten mit Spiegelei, Baked Beans, gegrillten Tomaten, Räucherspeck, Cumberland-Würstchen, gebratener Blutwurst (viel Fleisch hauptsächlich), Bratkartoffeln und Brown Sauce! Das Ganze wird gekrönt mit entweder einer Bloody Mary (wofür wir ein spezielles Geheimrezept haben) oder mit einem schwarzen Kaffee, der so stark ist, dass der Löffel drin steht!
Hmm… ich werde hungrig, wenn ich nur daran denke!


The Brute Chorus @ MySpace, Twitter, Facebook, YouTube

great free stuff

Toast am Donnerstag, den 4. März 2010

Ihr hab diese katastrophale Meldung bestimmt schon gehört: Die BBC will ihren digitalen Kanal 6music Ende 2011 schließen. BBC 6music ist eine weltweit einzigartige, unverzichtbare Plattform für Independent-Musik, ausgestattet mit großartigen Moderatoren, wie zum Beispiel Marc Riley, Guy Garvey und Jarvis Cocker, um nur mal die bekanntesten zu nennen. Auf 6music läuft Musik, die sonst nirgendwo läuft, dort spielen junge, unbekannte Bands ihre erste Session, so habe ich dort vor einigen Jahren Stranger Son Of WB das erste Mal gehört. Auch die Helmholtz Resonators haben dort schon zwei Sessions gespielt. Und um den Widerstand gegen diese entsetzliche Entscheidung zu unterstützen, bieten sie ihre zweite 6music-Session kostenfrei zum Download an. Gegen eine Mail-Adresse im Tausch könnt ihr sie runterladen.

http://www.musicglue.com/thehelmholtzresonators

Hier einige Links zum Thema BBC 6music, aber wenn es euch interessiert, es ist kein Problem, darüber was zu finden, weil diese Entscheidung wirklich hohe Wellen geschlagen hat.

http://www.bbc.co.uk/6music
http://www.guardian.co.uk/media/6music
http://www.list.co.uk/article/24094-five-reasons-to-save-bbc-6music/
http://www.facebook.com/group.php?gid=278123313911

Save BBC 6music!

Playlist 02.03.2010

Toast am Dienstag, den 2. März 2010

1. Stunde
Hopeton Lewis & The Chosen Few – Boom Shacka Laka
The Black Heart Procession – Forget My Heart
Tame Impala – Half Full Glass Of Wine
Band Of Skulls – I Know What I Am
Mardi Gras.bb – I’m Still In Love With Montreal
RD Mauzy – Horny Apple Pie
Kool & The Gang – Chocolate Buttermilk
Fun Lovin’ Criminals – Classic Fantastic
Massive Attack (feat. Horace Andy) – Girl I Love You
Robert Smith – Very Good Advice
Four Tet – Circling
José James – Lay You Down

2. Stunde
Gonjasufi – Sheep
Lusine – Cirrus
“About A Boy” – Kolumne von & mit Sebastian Dalkowski:
“Guido und ich und eine recht unattraktive Frau”

Kissogram – The Deserter
The Black Box Revelation – Never Alone/Always Together
Velvet Underground – Pale Blue Eyes
Daniel Johnston – Beatles
Ike & Tina Turner – Let It Be
Boy Division – Eight Days A Week
Seabear – We Fell Off The Roof (02.03., Hafenklang)
Beach House – Norway (03.03., Molotow)
Get Well Soon – Angry Young Man (04.03., Uebel & Gefährlich)

3. Stunde
The Softpack – Mexico (06.03., Grüner Jäger)
Cats In Paris – Loose Tooth Tactile

Das Cats In Paris – Morgenminimixtape
Talking Heads – Naive Melody
Electrelane – The Greater Times
Prince – The Beautiful Ones
Why? – Song Of The Sad Assassin
Dirty Projectors – Police Story
Mahavishnu Orchestra – Birds Of Fire

Cats In Paris – The One
The Brute Chorus – Could This Be Love?
Kirsty McGee & The Hobopop Collective – Omaha
The Helmholtz Resonators – Gypsy (Panic Attract Remix)

The Brute Chorus live in Hamburg!

Toast am Samstag, den 27. Februar 2010

Tolles Konzert letzten Mittwoch im Knust! Brute Chorus waren in Höchstform! Das Publikum klatschte von Mal zu Mal mehr und hinterher wurde der Band die CDs aus den Händen gerissen. Die Woodentops waren auch super, da hat alles gestimmt, und unglaublich, wie frisch diese doch schon zwanzig Jahre alten Songs rüberkamen. Zwei sehr lange Zugaben spielten sie und am Ende waren alle glücklich.
Hier könnt ihr Brute Chorus auf der Bühne des Knusts sehen, der Song ist auf der Splitsingle mit den Woodentops drauf, er heißt “Silver Lining”. Ich finde, er erschließt sich nicht sofort, man muß ihn öfter hören. Aber dann entwickelt er einen gewissen Sog… hm, klingt komisch? Egal, ist ein super Song!


Playlist 23.02.2010

Toast am Dienstag, den 23. Februar 2010

1. Stunde
Muddy Waters – The Blues Had a Baby (And They Named It Rock ‘n’ Roll)
The Jim Jones Revue – Elemental
The Woodentops – Love Train (24.02., Knust)
The Strange Boys – Be Brave
White Denim – Mirrored And Reverse
Gonjasufi – SuzieQ
Jethro Tull – This Is Not Love
Castrovalva – Thuglife
Richard Hawley – Crawfish (live)
Bromheads – Dedicated
Black Daniel – I Love You But Don’t Touch Me ‘Cos You’re Sick
The Helmholtz Resonators – Bombs!

2. Stunde
Painted Air- Restless Hedonist
“About A Boy” – Kolumne von/mit Sebastian Dalkowski:
“Wir treffen uns zum hassen im Internet”
The Ringleaders – Baby What Has Happened To Our Love
Sisters Of Mercy (feat. Ofra Haza) – Temple Of Love
Boy Division – Ruby Tuesday
Men Among Animals – White
Los Campesinos – Romance Is Boring (17.03., Molotow)
Fun Lovin Criminals – Classic Fantastic
Still Flyin – Act Of Jamming (28.02., Prinzenbar)
The Black Box Revelation – High On A Wire (24.02., Molotow)
The Flare-Up!- Kid Avenger (25.02., Hafenklang)
Archie Bronson Outfit – Kink (28.04. Molotow)
Thomas White – The Last Blast
Restlesslist – Butlin Breaks
British Sea Power – Waving Flags

3. Stunde
The Brute Chorus – Send Me A Message (24.02., Knust)

Das Morgenminimixtape, compiliert von James von The Brute Chorus
The Cramps – Fever
Toots & The Maytals – Night & Day
Gene Vincent & His Blue Caps – Catman
Leonard Cohen – I’m Your Man
Tom Waits – Goin’ Out West
The Doors – When The Music’s Over
TV On The Radio – Mr Grieves
The Cats – Swan Lake

The Brute Chorus – Could This Be Love?
The Woodentops – Move Me (24.02., Knust)
The Brute Chorus (feat. Tigs) – The Cuckoo & The Stolen Heart
Nick Cave – Ramblin’ Mind (We Are Only Riders – The Jeffrey Lee Pierce Sessions Project)

Vorschau 23.02.2010

Toast am Sonntag, den 21. Februar 2010

Morgenminimixtape von The Brute Chorus

Der Toast ist wieder fit! Der Rucksack ist mit CDs vollgestopft und am Dienstagmorgen wird er sich todesmutig wieder aufs Fahrrad schwingen und pünktlich so kurz nach sechs Toast On Fire starten!
Und dann gibt es endlich die versprochene neue Single der Helmholtz Resonators! Und das Morgenminimixtape kommt diese Woche von The Brute Chorus aus London, die zusammen mit The Woodentops auf Tour sind, am Mittwoch spielen sie im Knust. James, der Sänger, hat das Mixtape zusammengestellt und er hat sich passenderweise großartige Sänger und Frontmänner ausgesucht. Tom Waits ist dabei, Leonard Cohen, Lux Interior… mehr sei hier nicht verraten. Und die Band war so nett und hat schon mal den neusten Song geschickt, “Could This Be Love?”, der als Splitsingle mit den Woodentops erst auf dem Konzert erhältlich sein wird. Super!

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Kein Toast am 16. Februar

Toast am Samstag, den 13. Februar 2010

Am Dienstag, den 16. Februar gibt es leider keinen Toast On Fire. Ich dachte, bevor das Tauwetter anfängt, leg ich mich mit dem Fahrrad noch mal hin. Und genau das hab ich gemacht, ich bin auf der Straße ausgerutscht. Fahrrad verbogen, Knie verbogen, aua. Aber da ich ein tapferer Toast bin, stand ich auf, biss die Zähne zusammen und fuhr weiter. Ungefähr 30 Meter weiter flog ich wieder hin. Anderes Knie jetzt auch verbogen. Aua aua sozusagen.
Meine Knie schillern jetzt in den buntesten Farben (Fotos auf Anfrage). Und so hab ich beschlossen, dass sie jetzt einfach mal ein paar Tage auf dem Sofa liegen dürfen.
Und ich hoffe, dass sie mich wieder am 23. wieder in den FSK tragen werden, denn für diese Sendung sind aufregende Dinge geplant, u.a. die neue Helmholtz Resonators-Single und ein Morgenminimixtape, compiliert von The Brute Chorus!

Vorschau 09.02.2010

Toast am Sonntag, den 7. Februar 2010

Morgenminimixtape von Cats In Paris

Diese Woche gibt es bei Toast On Fire wieder ein Morgenminimixtape, Ausgabe Nr. 36, diesmal zusammengestellt von Cats In Paris aus Manchester. Es ist eine recht wilde Zusammenstellung geworden, was das Trio da zusammengestellt hat, irgendwie so zwischen Prince und dem Mahavishnu Orchestra… sehr spannend! Und natürlich wird es auch Musik von Cats In Paris geben, ganz viel sogar, denn ihr sollt Appetit auf ihr Konzert am Mittwoch, den 10.02., im Haus 73 bekommen!

www.myspace.com/catsinparis
www.catsinparis.org

Playlist 02.02.2010

Toast am Dienstag, den 2. Februar 2010

1. Stunde
Los Shakers – Adorable Lola
The Brute Chorus – She Was Always Cool (24.02., Knust)
The Woodentops – Get It On (24.02., Knust)
Panama Kings – Toe The Party Line
The Roots – How I Got Over
Frank Zappa – Peaches En Regalia
The Stooges – I Wanna Be Your Dog
The Soft Pack – Parasites (06.03., Grüner Jäger)
The Clash – Career Opportunities
Dub Antenna – White Riot
The Clash – White Riot
Sex Pistols – EMI

2. Stunde
Dave Berry – Don’t Gimme No Lip Child
“About A Boy”-Kolumne von & mit Sebastian Dalkowski:
“Osama liebt Hermine”
Thee Vicars – You Lie
Boy Division – Can Your Pussy Do The Dog
The Cramps – Hanky Panky
Tripping The Light Fantastic – Box Office Hit (02.02., Grüner Jäger)
Dr. Feelgood – Mad Men Blues (03.02., Downtown Bluesclub)
Delphic – Acolyte (03.02., Molotow)
Langhorne Slim – Say Yes (05.02., Grüner Jäger)
Mastodon – Oblivion (08.02., Grünspan)
Japandroids – Heart Sweats (09.02., Molotow)

3. Stunde
The King Khan & BBQ Show – Lil’ Girl In the Woods (09.02., Prinzenbar)
The Foreign Resort – Opening Act (11.02., Silber)
The Black Box Revelation – Where Has All This Mess Begun (24.02., Molotow)
The Flare Up – Kid Avenger (25.02., Hafenklang)
Shout Out Louds – Fall Hard (24.03., Uebel & Gefährlich)
The Berndt – Hurried Feathers (10.02., Haus 73)
Cats In Paris – Foxes (10.02., Haus 73)
Four Tet – Sing
Massive Attack – Flat Of The Blade
Massive Attack – Rush Minute
Midlake – Children Of The Grounds (04.02., Knust)
Midlake – Young Bride (Cassettes Won’t Listen Remix)

Playlist 26.01.10

Toast am Dienstag, den 26. Januar 2010

1. Stunde
Major Lance – Investigate
The Sons – Worry
Dutch Uncles – Ocduc
Tears For Fears – Everybody Wants To Rule The World
Boy Division – Mad World
RJD2 – Giant Squid
David Starfire – Sitarfire
Four Tet – Plastic People
Christy & Emily – Firefly
The X-Rays – Big Brother

2. Stunde
The King Khan & BBQ Show – Learn My Language (09.02., Februar, Prinzenbar)
“About A Boy”-Kolumne von & mit Sebastian Dalkowski. “Should I Stay Or Should I Go?”
Nate Wize feat. Ammoye – Rock The Casbah
Dubmatix feat. Don Letts & Dan Donovan – London Calling
The xx – Stars (Dave Wrangler Remix)
Eule:nhaupt & Molle:nhauer – Nouvelle Chance
Eisenvater – Krampf (29.01., Markthalle)
Tripping The Light Fantastic – Paul And Linda (02.02., Grüner Jäger)
Delphic – Red Lights (03.02., Molotow)

3. Stunde
Delphic – This Momentary (Everything Everything Remix)
Wolfmother – Cosmic Egg (03.02., Gr. Freiheit 36)
The Dead Weather – I Cut Like A Buffalo
The Dead Weather – Are Friends Electric
Fine Young Cannibals – I’m Not Satisfied
The Godfathers – I’m Unsatisfied (BBC Session)
Cats In Paris – Lovelovelovelovelove (10.02., Haus 73)
The Woodentops – Well Well Well (24.02., Knust)
The Brute Chorus – Hercules (24.02., Knust)
The Flare-Up! – Put It In A Letter (25.02.,Hafenklang)
Louis Lament – Have A Good Time
The Helmholtz Resonators – Bombs! (Manland Vanderide Remix)

Interview mit The Helmholtz Resonators

Toast am Donnerstag, den 21. Januar 2010

Die Helmholtz Resonators sind fünf Wissenschaftler aus London, England. Normalerweise arbeiten sie fleißig in ihrem Labor und experimentieren so rum, aber manchmal verlassen sie ihr Labor und machen Musik. Großartige Musik! Am Dienstag konnten wir uns davon überzeugen, als hier bei Toast On Fire ein Konzert der Helmholtz Resonators in voller Länge lief (powered by Musicborn). Aber wer sind diese Typen? Und wieso machen sie überhaupt Musik? Ich hab einfach mal ein paar Fragen an ihr Labor geschickt und zwischen lauter Bunsenbrennern hat Garland Vanderbilt die Antworten geschrieben (die email war angekokelt!). Hier ist das Ergebnis:

The English version is here (plain text)


Wer, wo und wann bist du gerade im Moment?

Ich bin Garland Vanderbilt und bin gerade von meinem U-Boot, dem Crystal Submarine, zurückgekommen. Im Moment leide ich an einem furchtbarem Fall von “time-lag”, da ich gerade durch drei unterschiedliche Jahrzehnte gereist bin. Und es scheinen noch einige Teile von mir im späten 19. Jahrhundert geblieben zu sein…

Ist es nicht furchtbar kompliziert, Wissenschaftler und Musiker gleichzeitig zu sein? Wie ist dein Leben zwischen Pumpen & Pipetten & Patenten und Sex & Drugs & Rock ‘n’ Roll?
Haha! Ja, in der Tat, dass ist es!! Aber wie es aussieht, kriegen wir es ganz gut hin. Es ist, als ob wir uns ständig in einem wechselnden Zustand des Bewusstseins befinden und wir das Raum-Zeit-Kontinuum auf unseren Nervenbahnen durchqueren können.

Ich würde sagen, eure Musik ist nicht gerade Mainstream. Wie würdest du sie jemanden beschrieben, der noch nie Songs von euch gehört hat?
Es ist definitiv kein Mainstream, aber es hat sehr eingängige Elemente, so dass ich sagen würde, es ist schon Pop. Es sind akustische Hörexperimente mit tanzbaren Beats und großen schweren Basslinien, die dich bis ins Mark durchdringen und mit repetitiven Refrains, die in deinem Kopf bleiben.

The Helmholtz Resonators
Chladni kontrolliert noch mal die Uhrzeit, Vandamme zuppelt sich den Ärmel zurecht, aber dann sind sie fertig und bereit, ein wahnsinniges Konzert zu spielen, so wie das, was neulich bei Toast On Fire lief. V.l.n.r.: Vandamme Laudenkleer, Garland Vanderbilt, Manrose Finasteride, Carlton Breezy, Chladni Plates. (Foto von Ali Barnard)


Erinnerst du dich an das Konzert, was Musicborn aufgenommen hat und was jetzt bei Toast On Fire gesendet wurde? Wie war es?

Das Musicborn Konzert war eins unserer besten Konzerte, das hat uns total Spaß gemacht. Wir haben im Cafe 1001 in der Brick Lane in Ost-London gespielt, im altem Revier von Jack The Ripper! Der Club war toll und die Veranstalter waren auch cool. Der Eintritt war frei und so war viel los und die Leute gingen gut mit. Es war eine große Party!

Warum tauscht ihr so oft die Instrument während eines Konzertes? Ist das nicht ganz schön stressig für euch?
Eigentlich haben wir die Band nur gegründet, damit jeder mal Schlagzeug spielen kann! Wir alle spielen noch andere Instrumente, wenn es erforderlich ist. Die meisten Musiker können es nicht abwarten, endlich mal ans Schlagzeug zu kommen, wenn sie im Übungsraum sind. Also haben wir uns entschieden, nach jedem Song die Instrumente zu tauschen, so dass alle mal mit dem Schlagzeug spielen dran kommen. Der Rest entwickelt sich dann von selber.

Was macht ihr nach einem Konzert? Flitzt ihr ins Labor und nutzt ihr all die Energie und das Adrenalin vom Konzert, um noch schnell eine Erfindung zu machen oder macht ihr auch normale Dinge, wie mal ein Bier trinken?
Es kommt darauf an. Manchmal müssen wir mit den Resultaten von einem Konzert sofort ins Labor, damit wir unsere Ergebnisse für die Nachwelt festhalten können, aber manchmal lassen wir auch zu, das der Schnapsteufel von uns Besitz ergreift.

Toast On Fire ist ja eine Morgensendung, hast du ein gutes Frühstücksrezept für den Morgen nach so einer Nacht, wenn man lange bei einem Konzert war und zu wenig geschlafen hat und der Schnapsteufel da war? Was empfiehlt der Wissenschaftler da?
Nach langen Jahren des Ausprobierens ist die beste Empfehlung, die wir geben können, einen Termin mit einem gewissen Dr. Jägermeister zu vereinbaren.

The Helmholtz Resonators
Vandamme hat sich das Schlagzeug erkämpft… yeah… Die Helmholtz Resonators beim Auftritt im 1001 Cafe. (Foto von Ali Barnard)


Letztes Jahr hattet ihr einen Haufen Probleme mit Mr. Noseybonk. Es ist sehr gut in einem Video dokumentiert. Wer ist dieser Typ?

Er ist ein böser und furchterregender Charakter aus den späten 70ern, bekannt aus dem Kinderfernsehen. Er jagt die Seelen der Menschen von dem Moment an, an dem sie ihn gesehen haben und er scheint auch ein ganz besonders Problem mit uns zu haben, denn er erscheint uns regelmäßig in unsern Alpträumen.

Was passiert als nächstes bei euch?
Wir werden die Ergebnisse unseres letzten Experiments “BOMBS!” als Single am 22. März veröffentlichen. Wir haben vor kurzem ein Video dafür gedreht, was parallel dazu erscheinen wird. Mr. Noseybonk hat versucht, unser Labor mit einer riesigen Bombe hochzujagen, es war ungefähr so, wie in diesem Video hier. Und es gibt für einen begrenzten Zeitraum einen kostenlosen Remix von diesem Song, den Manrose und ich gemacht haben, den man hier herunterladen kann: www.musicglue.com/thehelmholtzresonators


www.myspace.com/thehelmholtzresonators

Es gibt noch einige wenige Exemplare der limitierten Vinylsingle “Lala/Oompah”, am besten bei den Helmholtz Resonators nachfragen: thehelmholtzresonators(AT)live.co.uk
Das Album “Crystal Submarine” gibt es als Download, aber die Helmholtz Resonators haben auch einige CD-Exemplare vorrätig. Einfach nachfragen.
Und wenn ihr das Album habt, dann kuckt mal hier beim Mags Magazine, da erklären die Helmholtz Resonators ihr Album Song für Song.

Playlist 19.01.2010

Toast am Dienstag, den 19. Januar 2010

1. Stunde
Wayne Gibson & the Dynamic Sounds – Under My Thumb
Hadouken! – Turn The Lights Out
Little Dragon – Feather
Devendra Banhart – Chin Chin & Muck Muck
The Everly Brothers – Cathy’s Clown
Delphic – This Momentary (Everything Everything Remix)
The Knack – My Sharona
The Soft Pack – Answer To Yourself (06.03., Grüner Jäger)
The Gun Club – The Fire Of Love
Mick Harvey – The Snow Country

2. Stunde
The Fall – Gotta See Jane
  “About A Boy” – Kolumne von & mit Sebastian Dalkowski:
  ”Was ich mit Kohlensäure vorm TV-Gerät erlebe”
Trade Martin – Moanin’
Ian Dury – Hit Me With Your Rhythm Stick
Jay Reatard – See Saw
Wilson Pickett – Funky Broadway
Boy Division – Mongoloid
Great Eskimo Hoax – Coma Rhythmus (20.01., Silber)
UK Subs – Tomorrows Girls (25.01., Fabrik)
Robert Palmer – Know By Now
Lisa Loeb – Snow Day
The Jim Jones Revue – Elemental
Godfathers – Birth, School, Work, Death

3. Stunde
Carl Perkins – Blue Suede Shoes

The Helmholtz Resonators live am 24.11.2009 (recorded by musicborn.com)

   1.Itty Bitty Spiders
   2.Oompah
   3.Lala
   4.Carlton Breezy
   5.Gypsy
   6.Bombs
   7.Robocop
   8.Choc Full O Chix
   9.Clipper Ship
   10.Land Of Dreams

Elfred And The Uber Peas – OK
The Bridport Dagger – Slippery Disco
Janis Joplin – Tell Mama (live)

Vorschau 19.01.2010

Toast am Sonntag, den 17. Januar 2010
Sensationell! Anders kann man nicht beschreiben, was am Dienstag beim Toast los sein wird. Es gibt ein Konzert der Helmholtz Resonators (Foto) in voller Länge! Aufgenommen hat es Musicborn in London im letzten Jahr, am 24. November. Die Soundqualität ist super, denn die netten Leute von Musicborn haben es extra für den Toast noch mal bearbeitet! Es erwarten euch 35 Minuten Hochgenuss!!!
Und damit ihr die Helmholtz Resonators ein bisschen besser kennenlernt, gibt es hier auf der Webseite am Dienstag Donnerstag ein Interview mit Garland Vanderbilt von den Helmholtz Resonators.
Also, watch this space!

www.musicborn.com
www.myspace.com/thehelmholtzresonators

The Helmholtz Resonators
Foto von Ali Barnard

Interview mit Everything Everything

Toast am Dienstag, den 12. Januar 2010

Am Montag, den 18. Januar, spielen Everything Everything in der Prinzenbar. Wer sind Everything Everything? Ein Quartett aus Manchester, 2007 gegründet, kennen sich alle noch aus der Schul- oder Unizeit. Drei Singles haben sie bislang veröffentlicht, auf drei verschiedenen Labels, und damit alle verzückt. Wunderschöne Songs machen sie, sehr komplex und irgendwie schwer einzuordnen. Und bevor sie ihre Koffer für die Deutschland-Tour packen müssen, haben sie dem Toast ein Mixtape compiliert (siehe Playlist von Dienstag) und Jeremy von der Band hat dem Toast einige Fragen beantwortet.

If you want to read the English version, click here!


Ist dies euer erster Besuch in Deutschland?

Ja, als Band sind wir das erste Mal hier. Mike ist schon mal hergekommen, als er als Teenager als Straßenmusiker durch Europa gereist ist. Ich war vorher schon mal in München und Berlin. Ich liebe Deutschland!

Ihr spielt am Montag in Hamburg. Wisst ihr irgendwas über Hamburg? Habt ihr schon mal was von der Reeperbahn gehört? Der Club, in dem ihr spielt, liegt gleich um die Ecke. Der Club ist sehr hübsch dekoriert mit nackten Engeln. Das macht euch doch nichts, ihr seid doch nicht streng gläubig… ?
Also, wir sind natürlich vertraut mit der ganzen Beatles Geschichte, damals auf der Reeperbahn. Wir freuen uns drauf, das mal anzukucken und ein bisschen was von der Atmosphäre mitzukriegen. Und was die nackten Engel betrifft, das macht uns nichts aus, im Gegenteil, die haben wir sogar verlangt! “No naked angles, no show!”

Everything Everything

Was kommt nach der Deutschland-Tour? Ich habe gesehen, ihr spielt auf dem SXSW-Festival im März. Wann wird euer Album erscheinen?

Sobald wir die neuen Songs auf der Tour in Deutschland getestet haben und zurück in England sind, nehmen wir das Album auf. Wir werden daran bestimmt bis März arbeiten, dann machen wir uns auf in die USA. Wir hoffen, dass das Album im Frühjahr erscheinen wird.

Wie ist eure Situation als Band im Moment? Hat sich etwas verändert, seit ihr am Jahresende in den ganzen Musikblogs und von vielen Radiostation als „a band to watch in 2010“ bezeichnet wurdet?
Wir müssen jetzt sehr viel mehr Interviews geben! Aber in Wirklichkeit heißt das ja nur, dass mehr Leute uns kennen lernen und unsere Musik hören, was natürlich gut ist. Wir konzentrieren uns immer noch darauf, unsere Musik so gut wie möglich zu machen und versuchen uns nicht ablenken zu lassen von den ganzen Ratschlägen, den Hypes und all dem anderen Kram.

Toast On Fire ist eine Morgensendung und da wir ja alle gerne ausgehen, bin ich immer auf der Suche nach guten Frühstücksrezepten für den “Morgen danach”. Was ist deiner Meinung nach das beste Rezept für den Morgen nach einem Konzert mit einem Bier zuviel und zu wenig Schlaf?
1. Bevor man schlafen geht, ein Glas Wasser und zwei Ibuprofen.
2. Dann “Eier Benedict” (getoastetes Muffinbrötchen mit Eiern, Speck und Sauce Hollandaise) und ein schön starker Kaffee am Morgen.
3. Ein Glas Rotwein am frühen bis späten Nachmittag.
Ein bisschen Obst ist auch immer eine gute Idee, aber meistens kommt es nicht dazu…

www.myspace.com/everythingeverythinguk

Playlist 12.01.2010

Toast am Dienstag, den 12. Januar 2010

1. Stunde
The Kingsmen – Louie Louie
Vampire Weekend – Run
Jack Penate – Tonight’s Today
Me My Head – Autumn
Le Loup – Beach Town
These New Puritans – Three-Thousand
Thee Vicars – Budget Rock
Boy Division – Sheep
Speedball Baby – Blitzkrieg Bop
The Slits – Peer Pressure
Amphibic – All Of The Kings Men
Led Zeppelin – Dazed And Confused
Einstürzende Neubauten – Weil Weil Weil

2. Stunde
The Beatles – Taxman
“About A Boy”- Kolumne von & mit Sebastian Dalkowski:
“Der Kreisverkehr des Todes”
Bromheads – Edey
Liechtenstein – Reflections (13.01., Astra-Stube)
Trippin The Light Fantastic – Box Office Hit (13.01., Astra-Stube)
Mohna – Mountain (14.01., Labelnacht I Saw Music, Thalia Zentrale)
Band Of Skulls – Death By Diamond And Pearls (live) (16.01,. Molotow)
Liz Green & Band – Midnight Blues (17.01., Knust)
Everything Everything – MY KZ, UR BF (18.01., Prinzenbar)
Black Time – The Days Are Too Long And The Nights Are Too Short
Pussy Galore – Uptight
Miike Snow – Animal (Mark Ronson Remix)
Hurts – Wonderful Life (Arthur Baker Remix)
The Show Stoppers – Ain’t Nothing But A House Party

3. Stunde
Everything Everything – Suffragette Suffragette (18.01., Prinzenbar)

Das Morgenminimixtape von Everything Everything
R Kelly – Sex In The Kitchen
Gloworm – Carry Me Home
Findo Gask – Go Faster Stripe
Kelly Rowland – Can’t Nobody
Shellac – Prayer To God
Cocteau Twins – Iceblink Luck

Everything Everything – Photoshop Handsome
Everything Everything – Nasa Is On Your Side
Delphic – This Momentary (Everything Everything Remix)
Airship – Kids
Dutch Uncles – Ocduc

Vorschau 12.01.2010

Toast am Montag, den 11. Januar 2010

Morgenminimixtape von Everything Everything

Das erste Morgenminimixtape in diesem Jahr! Es ist schon die Nummer 35 und kommt diesmal von Everything Everything. Die vier aus Manchester haben dem Toast ein Mixtape zusammengestellt, kurz bevor sie ihre Koffer gepackt haben, denn sie kommen auf Tour! Am Montag, den 18. Januar spielen sie in der Prinzenbar. Und zur Einstimmung hören wir neben dem Mixtape auch noch ihre drei Singles, denn mehr haben sie noch nicht veröffentlicht, sind damit aber schon von der BBC zum “Sound of 2010″ ernannt worden.

www.myspace.com/everythingeverythinguk

Aber auch noch andere spannende Bands kommen aus Manchester, wie eine EP beweist, die heute erscheint: Love & Disaster, Vol 1. Und da hören wir nach dem Mixtape auch noch mal rein.

Bildungsfernsehen mit den Helmholtz Resonators, Teil 1

Toast am Samstag, den 9. Januar 2010

Die Helmholtz Resonators wissen als Wissenschaftler genau, wie wichtig eine vernünftige Ausbildung ist. Deswegen machen sie jetzt Bildungsfernsehen. Hier, in dem ersten Teil, zeigt Carlton Breezy von den Helmholtz Resonators, wie man das komplizierte Riff von “Arrgh” auf dem Bass spielt.
Kids, try this at home!

Playlist 05.01.2010

Toast am Dienstag, den 5. Januar 2010

1. Stunde
Ned Towns – Bingo
Bromheads – Magic Number
Mogwai – Dracula Family
The Fades – I’d Like To Teach The World To Sing
The Soft Pack – C’Mon (06.03., Grüner Jäger)
Wolfmother – 10,000 Feet
James Brown – Down And Out In New York City
Bibio – Jealous Of Roses
Moderat – Rusty Nails

2. Stunde
Heavy Trash – Lovers Street
“About A Boy”-Kolumne von & mit Sebastian Dalkowski:
“Ich möchte, dass endlich jemand Stopp ruft”

The Delfonics – Without You
Japandroids – I Quit Girls (09.02., Molotow)
The View – 5 Rebeccas
Liechtenstein – Roses In The Park (13.01., Astra-Stube)
Trippin The Light Fantastic – Last Chance Cowboy (13.01., Astra-Stube)
Everything Everything – Photoshop Handsome (18.01., Prinzenbar)
The Brute Chorus – Send Me A Message (24.02., Knust)
The Woodentops – Well Well Well (24.02., Knust)
The Black Box Revelation – Gravity Blues (24.02., Molotow)
Crystal Antlers – Andrew (31.03., Molotow)
The Godfathers – Public Enemy Number One (Live)
The Slits – Partner From Hell

3. Stunde
Tokyo Sex Destruction – Stories From The Neighbourhood
MC5 – Kick Out The Jams
Abwärts – Caprifischer
Salinos – Meine Freundin
Razors – Subway
Coroners – I Dont Know
Wichy De Vedado – La Perla Del Son
Boy Divivison – Losing My Religion
Blondie – In The Sun
The Gun Club – Sleeping in Blood City
Nick Cave – Ramblin’ Mind
The Raveonettes – Free To Walk
Mark Lanegan & Isobel Campbell – Free To Walk
The Sadies – Constant Waiting
Crippled Black Phoenix – Bells On The River

Vorschau 05.01.2010

Toast am Montag, den 4. Januar 2010

Dieses Foto hier ist ein schon fast ein historisches Dokument. Aufgenommen wurde es am 29.12.1979 in der proppenvollen Markthalle bei dem “Geräusche für die 80er”-Festival. Es zeigt Jörn (16) und Gode (17) von der Hamburger Band “Coroners”. Es ist ein Fotos aus einer Zeit, in der eine musikalische Aufbruchstimmung herrschte, alle hungrig nach neuer Musik waren und diese Musik mehr als ein paar Klicks entfernt war. Teilweise mußte man sie selber machen! Bei dem Festival, was übrigens das 3. seiner Art damals war, entstand ein Sampler und daraus werden wir morgen etwas hören.
Aber es gibt nicht nur 30 Jahre alte Musik, sondern auch Musik, die jetzt aktuell erscheint, und zwar Ende der Woche kommt bei Glitterhouse eine ganz tolle Platte heraus, “We Are Only Riders”. Hier haben sich Musiker zusammengetan, u.a. Nick Cave, Lydia Lunch, Mark Lanegan, The Raveonetttes, Barry Adamson, Kid Congo Powers und viele andere mehr, um mit alten Songfragmenten von Jeffrey Lee Pierce, die vor drei Jahren von einem Freund auf einer alten Cassette gefunden wurden, neue Songs zu erarbeiten und aufzunehmen. Das Ganze nennt sich The Jeffrey Lee Pierce Sessions Project und ist sehr aufregend.

Endlich…

Toast am Mittwoch, den 30. Dezember 2009

ist das Jahr zu Ende. Hat es euch auch so genervt wie mich? 2009, du kannst einpacken! Tschüß!
Aber war ja gar nicht alles sooo schlecht. Musikalisch zumindest. Und das nächste Jahr wird in dieser Hinsicht auch wieder toll, da bin ich mir sicher. Bei spinner.com (auch immer eine gute Quelle für kostenlose Mp3s) (aber wer will die noch haben?) gibt es eine Liste, die Ten Acts to Watch in 2010. Spaßeshalber müsste man das mal am Jahresende überprüfen…

Leider gibt es jedes Jahresende auch immer eine andere Liste und zwar Musicians We Lost In 2009 (via ByteFM). Diese Ausgabe ist sehr respektvoll zusammengestellt, mit Hörbeispielen, aber nicht vollständig. Da sollte man eher hier kucken: www.thedeadrockstarsclub.com

Macht’s gut, wir hören uns nächstes Jahr wieder!

Merry Christmas! (mit The Brute Chorus)

Toast am Donnerstag, den 24. Dezember 2009

Playlist 22.12.2009

Toast am Dienstag, den 22. Dezember 2009

1. Stunde
Table – Songs You Can Sing On Your Own
Jimi Tenor and Tony Allen – Cella’s Walk
Portishead – Chase The Tear
Broadcast – Echo’s Answer
Four Tet – Love Cry (Joy Orbison Remix)
Rage Against The Machine – Kick Out The Jams
The Godfathers – Blitzkrieg Bop (live)
The Godfathers – Birth School Work Death (live)

2. Stunde
The Jim Jones Revue – Elemental
The Sonics – Psycho
        “About A Boy”-Kolumne von & mit Sebastian Dalkowski
        “Silvio Berlusconi liegt unter meinem Bett”

The Fades – I’d Like To Teach The World To Sing
Superpunk – Ja, Ich Bereue Alles (29.12., Hafenklang)
Boy Division – Stayin Alive (31.12., Saal II)
The Brute Chorus – (This Christmas) Bury Me in Hawaii (24.02., Knust)
Heaven 17 – Let Me Go (23.03., Fabrik )
Everything Everything – My Keys, Your Boyfriend (BBC Session)
Wild Beasts – All The King’s Men
Everything Everything – Nasa Is On Your Side (18.01., Prinzenbar)

3. Stunde
Tim Buckley – Buzzin’ Fly
Everything Everything – Suffragette Suffragette
Tune Yards – Sunlight
Animal Collective – What Would I Want? Sky
I Am Austin – Cruel Mistress

Morgenminimixtape von I Am Austin – “Influences”
Queens Of The Stone Age – Sick, Sick, Sick
Audioslave – Cochise
Nirvana – Tourettes
The Cooper Temple Clause – A.I.M.
Death From Above 1979 – Romantic Rights

I Am Austin – Zombie Town
The Fall – Winter

Vorschau 22.12.2009

Toast am Montag, den 21. Dezember 2009

Morgenminimixtape von I Am Austin

So kurz vor Jahresende gibt es wieder ein spitzen Morgenminimixtape, diesmal von I Am Austin zusammengestellt, “Influences” haben sie es genannt. Das Duo aus Wales hat Songs zusammengestellt, die ganz klar unter die Kategorie “Wachmacher” fallen.
Mehr über die Band findet ihr auf der Myspace-Seite:
www.myspace.com/iamaustinmusic

Was gibt es noch? Eine BBC-Session von Everything Everything und dann feiert Robin Gibb von den Bee Gees am Dienstag seinen 60. Geburtstag. Das wird mit einem Bee Gees-Cover von Boy Division gewürdigt. Und dieser Track ist bislang unveröffentlicht!!! Boy Division machen übrigens eine Sause im Saal II an Silvester…
Ansonsten gibt es ein paar Hits von 2009. Und ein einziges Weihanchtslied, das muß einfach sein. Und Sebastians Kolumne heißt diesmal “Silvio Berlusconi liegt unter meinem Bett” …oha!…

The Godfathers am Sonntag im Molotow!

Toast am Samstag, den 19. Dezember 2009

Nicht vergessen, die Godfathers spielen am Sonntag im Molotow! Hier ist ein Interview mit den Godfathers vom Februar 2009 mit Sänger Peter Coyne und Gitarrist Mike Gibson. Das Interview ist 9 Minuten lang und ist für NBC in Chicago gemacht worden, als sie dort in dem Club “The Metro” ihre “Saint Valentine’s Day Massacre”-Show gepielt haben. Mike Gibson ist allerdings seit Anfang Dezember nicht mehr in der Band, zur Zeit spielen die Godfathers mit Del Bartle an der Gitarre, der ein alter Kumpel der Band ist, er hat schon mit Peter und Chris Coyne in der Godfathers-Vorgängerband Sid Presley Experience gespielt. Mehr Infos, auch ein Bericht von Peter Coyne über den Chicago Trip, gibt es auf der Webseite der Godfathers www.godfathershq.com. Und yeah, Sonntag! SONNTAG!

Interview mit Pillow Fight Club

Toast am Dienstag, den 15. Dezember 2009

Pillow Fight Club kommen aus Hessen und haben gerade eine Platte herausgebracht, “About Face And Other Constants” (Hazelwood), in deren Zusammenhang oft Wörter wie “betörend” und “schön” benutzt werden, wie zum Beispiel in einer Rezension der Zeit. Wenn ihr am Dienstag in der letzten Stunde Toast On Fire gehört habt, dann wißt ihr Bescheid. Wenn ihr das allerdings verpasst habt, dann könnt ihr euch auf der MySpace-Seite die Songs anhören. Aber es gibt noch eine andere Möglichkeit: Ihr schaut euch den Pillow Fight Club live an! Sie sind zur Zeit mit den Godfathers unterwegs und spielen am Sonntag, den 20. Dezember, in Hamburg im Molotow. Und vorher hat sich Thorsten von der Band ein bißchen Zeit für den Toast genommen!


Wer bist du und wo bist du gerade?

Ich bin Thorsten, Gitarrist der Band und sitze in meinem eigenen Büro meines Studentenjobs, Veranstaltungen für Clubs zu organisieren.

Ihr habt jetzt euer zweites Album herausgebracht, „About Face And Other Constants”. Zwischen dem und eurem Debütalbum liegen vier Jahre. Das lässt vermuten, ihr fummelt perfektionistisch an den Songs. Wie entsteht eure Musik?
Zunächst ist dazu zu sagen, dass unsere erste Veröffentlichung eine komplett selbst organisierte Demo-Produktion war – also alles noch im ganz kleinen Stadium, einfach um auf den Konzerten den Fans und Freunde Musik für Zuhause anbieten zu können. Ein richtig ernsthafter, ambitionierter Ansatz inklusive vielen Auftritten kam erst nach dieser ersten Platte dazu und somit standen zwei dieser vier Jahre zwischen erster und zweiter Platte im Zeichen davon, eine professionelle Struktur mit Booking Agentur und Label aufzubauen und Shows zu spielen.
Außerdem hatten wir in der Zeit zwischen erstem und zweiten Album drei Besetzungswechsel am Schlagzeug, bevor sich dann Manu als Isa´s Freund und seitdem beständiger Rückhalt an der Schiessbude gefunden hat. Diese Wechsel zogen das Vorankommen mit der neuen Platte ebenfalls in die Länge.
Nichtsdestotrotz will natürlich gut Ding Weile haben und der Songwritingprozess dauert seine Zeit. Ich entwickle aus irgendeiner Idee ein Grundgerüst eines Songs, dann denkt sich die Sängerin Valentina einen Gesang dazu aus, und wenn das Ganze dann viel versprechend klingt, wird es im Proberaum von allen komplett gespielt und fein geschliffen.
Perfektionistisch gefeilt wird also nur an den Songs, die es durch die “Vorauswahlen” geschafft haben und übrigens auch nur an der Basis eines Songs, also an Hooklines, Text & Melodien. Wir sind keine Band, die sich stundenlang in den Proberaum stellt, um einen Song technisch perfekt zu spielen. Wir sind keine perfekten Techniker und darum geht es uns auch gar nicht. Es geht nur darum schön Songs zu machen, die man immer wieder hören kann.

Pillow Fight Club

Pillow Fight Club


Was sind eure Einflüsse, welche Bands waren oder sind wichtig für euch?

Indie der späten 80er, frühen 90er und ein bisschen Grunge der mittleren 90er:
Pixies. Blondie. Sonic Youth. Samiam. Weezer. Fugazi. New Order. The Police. U2. Blur.

Wie lange macht ihr schon Musik, wann habt ihr damit angefangen?
Alle machen bereits fast 10 Jahre Musik – was in diesem Zusammenhang allerdings interessant ist: Nicht immer hauptsächlich an dem Instrument welches sie in der Band spielen.
Ich zum Beispiel bin eigentlich Bassist, spiele aber in der Band Gitarre. Valentina ist Sängerin, spielt aber bei uns neben dem Hauptgesang auch den Synthie.
Isa spielt in der Band Bass, singt aber eigentlich ansonsten viel mehr als sie Bass spielt. Einzig Manu ist auch hauptsächlich das was er in der Band ist, nämlich studierender Schlagzeuger, allerdings versucht er sich in der Band an den reduzierten Drumcomputervorentwürfen der ersten Demos der neuen Songs zu orientieren.
Hintergedanke bei alledem ist, dass wir mit den Songs frei und unvorbelastet durch technische Einflüsse von Vorbildern umgehen wollen. Das geht nur, wenn man auf einem Instrument spielt, auf dem man nicht alle Techniken seiner Vorbilder blind hoch und runter nachspielen kann. Man hört oft Musiker und Bands, die wie die Kopie ihrer Lieblingsband klingen. Diese Gefahr wollen wir nicht eingehen – wir wollen klingen wie wir selbst und ich denke dies gelingt uns auf diese Weise sehr gut.

Ihr spielt jetzt Support für die Godfathers auf deren Deutschland-Tour. Seit ihr aufgeregt, mit solchen Legenden aufzutreten? Wie kam der Kontakt zu den Godfathers zustande?
Die Godfathers haben ja eine ewig lange “Pause” eingelegt, aber ihr Legendenstatus hat bis heute zumindest in der Szene überdauert. Von daher zögerten wir nicht, als wir davon hörten, dass unsere Booking Agentur die Tournee der Jungs bucht, und fragten sofort nach, ob es eine Chance gibt, dass wir als Support mitspielen, um unser aktuelles Album und unsere kommende eigene Tour zu promoten. und schwupps waren wir drin! Positiver Nebeneffekt: wir können vier mal die Godfathers live sehen. :-)

Ihr wart ja erst vor kurzem in Hamburg. Wie sind denn eure Erfahrungen mit Hamburg und dem Hamburger Publikum? Das wird ja manchmal als sehr steif bezeichnet.
Das kann ich so nicht bestätigen. Erstens, weil wir sowieso keine Konzerte machen, wo die Leute die ganze Zeit abgehen sollen – uns geht es mehr um das zuhören und in die Songs eintauchen. Wir haben zwar einige tanzbare Songs, aber eben auch viele zum Zuhören. Deshalb tanzen sowieso nicht ständig immer alle.
Zweitens war das Publikum in der prall gefüllten kleinen Ponybar nach einer kurzen “Auftauphase” super symphatisch, hat viel gejubelt und viele haben sich nach dem Konzert mit uns unterhalten.


www.myspace.com/pillowfightclub
www.pillowfightclub.com
www.godfathershq.com

Playlist 15.12.2009

Toast am Dienstag, den 15. Dezember 2009

1. Stunde
Wayne Hancock – Midnight Stars And You
Moondog – Viking 1
The Helmholtz Resonators – Moonlight Lovelytime
Animal Collective – No More Runnin’
Beach House – Norway (03.03., Molotow)
Chuck Wood – Seven Days Too Long
The Colourfield – Can’t Get Enough Of You Baby?
? & the Mysterians – 96 Tears
The Fall – Hit The North (live)
The Clash – Guns Of Brixton
The Good, The Bad & The Queen – History Song (BBC Session)

2. Stunde
Deep Street Soul – Riot
“About A Boy”-Kolumne von & mit Sebastian Dalkowski
“Barack Obama und die blutige Nase”

The Sounds – Shufflin’
Kings & Neal Sugarman – Money Don’t Make The Man
Cutthroat Convention – Untied
Know Skools – Odd Space City
Lonelady – Immaterial
Stranger Son Of WB – Hardy Farm
FM Einheit + Irmler – Halbwert-Zerfall
Fats Waller – Honeysuckle Rose
Rufus & Carla – Birds & Bees
Boy Division – Where is my Mind (31.12., Saal 2)
Alaska – She Was A Rockstar (17.12., Astra-Stube)
Amplify – Stand Up (18.12., Headcrash)

3. Stunde
Amplify – Breakout
The Stud – Blue Eyes (18.12., Silber)
Ebony Bones – When It Rains (19.12., Uebel & Gefährlich)
Pillow Fight Club – Not Interesting (20.12., Molotow)
Pillow Fight Club – Mirror Star
The Godfathers – I Want Everything (20.12., Molotow)
Sid Presley Experience – Hup 234
The Godfathers – I’m Unsatisfied (BBC Session)
The Godfathers – Birth, School, Work, Death
The Godfathers – She Gives Me Love (live)
The Godfathers – Strange About Today
I Am Austin – Suicide In May
The Heavy – No Time (Extra Time Mix)
Neat Neat Neat – Automatic Blues

Interview mit Know Skools

Toast am Samstag, den 12. Dezember 2009

Know Skools kommen aus Münster und haben im Frühjahr eine EP herausbracht, die die Visions als “eine überraschend gute EP” bezeichnete. Stuss! Diese Platte ist sensationell!!! Seit Wochen spiele ich von dieser EP in jeder Sendung einen Song. Angefangen habe ich Ende Oktober mit dem ersten Track und jetzt am Dienstag kommt der letzte Track dran, Nummer 6, dann haben wir die EP einmal komplett durchgehört. Und das krönen wir mit einem Interview!


Wer bist du und wo bist du gerade?

Mein Name ist Kövi, ich bin Schlagzeuger und Produzent bei Know Skools und ich sitze im Braunen Salon in Münster.

Kannst du uns ein bißchen was über die Band erzählen, wie lange gibt es euch und wer seid ihr alle?
Die ersten musikalischen Ideen von Know Skools kommen aus dem Jahr 2006, der Name Know Skools wurde im Januar 2009 für die Veröffentlichung der EP “123… Stupidity” gewählt. Know Skools sind sehr lose besetzt, die Mitglieder stammen aus verschiedenen Kreisen und wechseln des öfteren. Ich bin das einzig konstante Mitglied.

Ich liebe eure Platte! Ich weiß aber gar nicht genau, warum! Hast du eine Idee, was eure Platte so besonders macht?
Gute Frage, vielleicht weil der Basser so pfiffig spielt ;-) … eine
Mischung von Stilen, die vorher noch nicht so direkt betrieben wurde
vielleicht; vielleicht auch weil die EP so kompakt ist, kein Wort zuviel…

Know Skools

Die EP besteht aus den besten Songs, die ihr im Übungsraum mitgeschnitten habt. Wie sieht so ein Tag im Übungsraum aus, wie oft trefft ihr euch, gibt es Bier?
Es ist kein Dogma, aber es wird nur in absoluter Nüchternheit musiziert
und produziert; das geschieht teils teils im Braunen Salon oder im Proberaum, meist dient ein Thema oder ein Groove als Ausgangspunkt für eine Improvisation oder ein Arrangement… am besten sooft wie möglich.

Eure EP kann man hier runterladen. Warum gebt ihr sie kostenlos her?
Wir geben nur die mp3-Version kostenlos über digitalkunstrasen.net raus. Wer vor dem Computer sitzt kann per Knopfdruck die EP herunterladen und geniessen, ohne aufstehen oder die meist schlecht informierten Mitarbeiter grosser Ketten von riesigen Plattenläden nach dem letzten Undergroundschrei – wie ich glaube, dass wir einer sind- fragen zu müssen… dieses Konzept wird Schule machen, ihr werdet sehen!
Die “zum-anfassen-wie früher!” Edition kann man bei uns bestellen (einfach an koerecordings(at)gmail.com schreiben). Sie besteht aus einer CD in einem selbstgebasteltem Pappschieber aus schwedischem Büttenpapier, mit handgemalten und siebgedrucktem Artwork.

Was kommt als nächstes für euch? Ihr habt ja auch schon neue Songs aufgenommen, die auch wieder super sind!
Die im Sommer entstandenen Aufnahmen werden voraussichtlich im Frühjahr 2010 veröffentlicht werden. Bis dahin werden so viele Shows wie möglich gespielt, wer Lust hat, uns für Sprit, Essen und Trinken zu empfangen, möge ebenfalls an koerecordings(at)gmail.com schreiben.

Ich hoffe, ihr kommt bald wieder nach Hamburg. Ihr habt schon vor einigen Monaten in der Astra-Stube gespielt, war es hier nett für euch?
Die Show in der Astra-Stube war riesig und wenn die Baustellen auf der
A1 weg sind, kommen wir gern wieder.


www.myspace.com/knowskools

Playlist 08.12.2009

Toast am Dienstag, den 8. Dezember 2009

1. Stunde
Sammy Davis Jr – Please Dont Talk About Me When I’m Gone
Souleance – Mañana
Elizabeth Fraser – Moses
Massive Attack – Splitting the Atom
Peter Murphy – Cuts You Up
Seeland – Captured
Speedball Baby – Pin Up Cowboy
Jackson Analogue – Come On
David Bowie – Rebel Rebel
The Godfathers – Cause I Said So (20.12., Molotow)
Black Daniel – Look Away Sancho

2. Stunde
Jonny Trunk – Fuddy Duddy
“About A Boy”-Kolumne von & mit Sebastian Dalkowski
“Ein junger CDU-Politiker lernt etwas über die Liebe”

Baby Huey & The Babysitters – Messin With The Kid
Silver Columns – Brow Beaten
Dan Hartman – Instant Replay
Landmines – Excess And Indifference
Beak> – Blagdon Lake
Sham 69 – Give A Dog A Bone (09.12., Knust)
Boy Division – Pigeon Kill (10.12., Zentrale/ex-Nachasyl)
Diego – 42/43 (11.12., Grüner Jäger)
The Crimes – What You Gonna Do (12.12., Silber)
Saboteur – Love Spreader (12.12., Grüner Jäger)
The Asteroids Galaxy Tour – The Golden Age (16.12., Knust)

3. Stunde
The Doors – Build Me A Woman
Neat Neat Neat – A Room Is A Coffin (11.12., Molotow)

Das Morgenminimixtape von Neat Neat Neat:
“Tagesanfang in fünf Versionen”

You And I – Good Mornin´
Spoon – Something To Look Forward To
Tim Rogers – When Yer Sad
Joseph Arthur – In The Sun
Jesus & Mary Chain – Blues From A Gun
The Jim Jones Revue – Who´s Got Mine?

Neat Neat Neat – All The Things
Tigerbeat – Beat Me Till I Understand
I Am Austin – Beat Don’t Stop Her
Beatles- Dizzie Miss Lizzie
The Fades – I’d Like To Teach The World To Sing
Jimmy Smith – Who’s Afraid Of Virginia Woolf (Part 2)