Archive for Mai, 2010

Links gegen Langeweile

Sonntag, Mai 30th, 2010

Ein verregneter Sonntag und noch Stunden bis zum Tatort… Hier gibt es ein bisschen Lesestoff zur Überbrückung:

Vor kurzem gab es hier bei “Links gegen Langeweile” einen Link zu einem Gastbeitrag von Barbara Mürdter im Missy Magazin, die über die wenigen Frauen im Musikgeschäft schrieb. Jetzt hat der Guardian das Thema aufgegriffen: “Why are there so few women behind the music?”
http://www.guardian.co.uk/music/musicblog/2010/may/24/women-behind-music

Aber zurück zu den Machos, hier gibt es eins der seltenen Interviews der Jim Jones Review:
http://www.live4ever.uk.com/2010/05/interview-jim-jones-revue

Von einer anderen, viel gespielten Band hier bei Toast On Fire, The Brute Chorus, fand ich eine Review von ihrer letzten Single-Lauchparty. Eigentlich nicht weiter erwähnenswert, aber es ist sehr schön zu lesen, dass die Band “Big in Germany” sei. Hell yeah, nach dem nächsten Album wird die Band es sein und dann denkt daran, wo ihr sie das erste Mal gehört habt.
http://amsegall.wordpress.com/2010/05/27/tape-records-single-launch-party-big-chill-house-20052010

Und zum Schluss noch eine klitzekleine Nachlese zum gestrigen Eurovisionsfinale. Sebastian Dalkowski, “unser” Sebastian, der die Kolumne “About A Boy” schreibt und liest, die immer so gegen 7 Uhr bei Toast On Fire läuft, hat gestern während der Sendung eine Live-Ticker geschrieben. Sehr ironisch und auch ganz schön böse, auf jeden Fall sehr lesenswert:
http://www.rp-online.de/herzrasen/Lena-gewinnt-der-Abend-zum-Nachlesen_aid_862910.html

Review: We Were Promised Jetpacks (18.04.10, Knust)

Samstag, Mai 29th, 2010

Dieser Beitrag hier ist ein Gastbeitrag von Otto. Den kennt ihr vielleicht, bzw. euch ist der Name vielleicht schon mal aufgefallen, er hat schon viele Kommentare hier geschrieben. Und jetzt hat er für uns eine Review von dem We Were Promised Jetpacks-Konzert letzten Monat im Knust verfasst. Das ist toll! Vielen Dank, Otto!

Das Flugverbot über europäischen Flughäfen im Kopf fürchtete ich um das Konzert der WE WERE PROMISED JETPACKS im KNUST am 18.04.10. Nicht wenige Inselbewohner begreifen sich nicht unbedingt als europäisch, so dass es wahrscheinlich heimliche Flüge von der Insel direkt zu uns nach Europa gegeben haben muss. Schotten sind eben irgendwie anders. Die Band war jedenfalls da! Jetpacks were not only promised!
Ich war vor einiger Zeit zufällig auf diese Band gestoßen. Und so hatte ich drei Monate auf dieses Konzert gewartet, ihm geradezu entgegen gefiebert. Rechtzeitig, also Wochen vorher, kaufte ich mir eine Karte für den KNUST.
Wie gesagt: KNUST.

Ich weiß nicht, woran es lag, dass ich nicht nur Freunde zielgerichtet auf’s MOLOTOW orientierte, sondern um ein Haar fast selbst dorthin geschlurft wäre. Vielleicht sagte mir das Unterbewusstsein: “Die gehören eigentlich ins MOLOTOW!“
Glücklich im KNUST angekommen begann in einem gut gefüllten Saal auch schon die ebenfalls schottische Vorband DUPEC. Bei Vorbands aus derselben Gegend wie der Hauptband habe ich immer die Befürchtung des lauwarmen Aufgusses zur Einstimmung. Zumindest waren DUPEC kein Menetekel dieser Art, sondern spielten einen erfrischend eigenen Stil. Es war nur schon da zu erkennen, an diesem Abend würde es um guten Gitarrenrock gehen.
Man hörte schon ihre Herkunft, aber das Bemühen um einen Sound, der sich abhebt von anderen gitarrenlastigen schottischen Bands wie THE TWILIGHT SAD oder FRIGHTENED RABBIT rechne ich den Jungs hoch an. Immerhin spielten sie auch 35min., und die waren mehr als erträglich.

We Were Promised Jetpacks

Doch dann kamen endlich die, wegen denen ich gekommen war und nun doch den Weg in den richtigen Club gefunden hatte…
WWPJP spielen zu viert mit zwei Gitarren, Bass und Drums. Der Sound der Band klingt irgendwie reif, so dass ich nicht unbedingt mit so jungen Musikern gerechnet hatte. Kurz: Ich war etwas erstaunt ob ihrer Jugendlichkeit. Und diese Frische, die man manchmal damit verbindet, sprang auch vom ersten Takt auf’s Publikum über. Auch mir kribbelte es sofort in den Füßen und so ließ ich mich nicht lange bitten und zappelte schon nach 2min. rum.
Der Sänger Adam Thompson legte nicht nur stimmlich gleich mal richtig los, sondern haute anscheinend auch ordentlich in die Saiten, so dass ihm gleich beim ersten Song eine Gitarrensaite riss. Aber dann lief alles nach Plan. Die Platte “These Four Walls” wurde sauber runtergespielt. Zu jedem Song gab es ausgedehnte Gitarrenteppiche.
Jeder Song nimmt dabei mehr oder weniger einen langen Anlauf wie ein Flugzeug beim Start, hier in Form von rockigen Gitarrenriffs. Mal ist die zurück gelegte Strecke auf der Rollbahn länger, mal kürzer. Aber irgendwann werden die Düsen eingeschaltet, es macht „Peng!“ und dann geht es los! So auch bei WWPJP. Mir bleibt ein Rätsel, wie Thompson über eine Stunde Spielzeit die Stimme bei dieser Art von Songs halten konnte. Aber es ging. Der Konzertabend verging jedenfalls wie… im Flug.
Einziger Wermutstropfen: Die Schotten machten leider ihrem Ruf alle Ehre und geizten mit einer Zugabe.

Auf dem Weg zur U-Bahn sah ich einen älteren Herrn um die 50+x vor mir gehen. Er hielt einen handlichen CD- Player in seiner Hand, wegen dem ich ihn anfänglich etwas belächelte. Als er jedoch neben mir auf die U3 wartete, bemerkte ich, dass er sich die Scheibe von WWPJP anhörte und sich ins Cover vertiefte.
Plötzlich fühlte ich mich ihm irgendwie verbunden…

Danke an Otto für diese Review. Wenn ihr wissen wollt, wie die Band das Konzert so fand, bei der Taz im Popblog könnt ihr es nachlesen:
http://blogs.taz.de/popblog/2010/04/24/tourtagebuch_1_we_were_promised_jetpacks/

Boy Division live

Donnerstag, Mai 27th, 2010

Unsere liebste Coverband Boy Division spielen mal wieder und zwar am Freitag, den 28.Mai, also morgen, auf Kampnagel und es kost nix! Yeahyeahyeah! Man muß sich nicht nackig machten, nur dem Türstehern das Losungswort zuflüstern und man kommt rein. Und ich verrate euch das Losungswort! Es ist “Megaphon”!
Neben Boy Division spielen noch Johnny Castle & the Sticky Swingers. Alle Infos kann man auch auf der BoyDivision-Webseite nachlesen:
http://www.boy-division.de

Und dort kann man auch weitere Konzerttermine erfahren, zum Beispiel diese hier:

04.06.2010 – Hamburg, MS Hedi
12.06.2010 – Hamburg, Komet
20.08.2010 – Hamburg, Hafenklang

Und hier gibt es einen Bericht über den Boy Division-Auftritt letztes Wochenende beim Orange Blossom Festival:
http://www.musicheadquarter.de/v1/konzert-festival-event-berichte/boy-division-stadtkrug-beverungen_785.html

Boy Division

Der dritte von links ist übrigens der Neue! v.l. n. r. Boy Henry, Boy Olli, Boy Kim, Boy Bernd (Foto copyright by Maike glaub ich)

Der Sommer traut sich so langsam raus…

Mittwoch, Mai 26th, 2010

… und es ist Zeit für den Toast, mal ein kleines Päuschen einzulegen. Deswegen werden in den nächsten Wochen am Dienstagmorgen jeweils eine von den bewährten Sunday Service-Endlosschleifen euch das Aufstehen versüßen.

Interview mit Jonny Barnard von Abdoujaparov

Samstag, Mai 22nd, 2010

Heute spielen im Silber Abdoujaparov. Um 21 Uhr ist Einlass, los geht es um 22 Uhr. Abdoujaparov ist die Band von Les Carter, den kennt ihr vielleicht durch seine frühere Band Carter, The Unstoppable Sexmachine. An die Gitarre bei Abdou, wie die Band immer liebevoll abgekürzt wird (was Abdoujaparov heißt könnt ihr auf www.abdou.co.uk erfahren), spielt Jonny Barnard. Vielleicht sagt euch der Name jetzt nicht unbedingt was, aber er begleitet mit seinen zahlreichen Bands Toast On Fire von der ersten Sendung an! Und ihr könnt ihn jetzt ein bisschen kennenlernen, denn hier ist ein Interview mit ihm!

Click here for the English version!


Wer bist du und wo bist du gerade?

Ich bin Musiker und begeisterter Radfahrer aus Süd-London. Im Moment sitze ich gerade bei einem Bier zu Hause, kucke ein paar Filme und erhole mich von einer stürmischen Reise nach Afrika.

Du spielst in ziemlich vielen Bands, unter anderem in The Fades, White Man Kamikaze und Abdoujaparov. Wie lange bist du schon bei Abdoujaparov dabei und wie ist es dazu gekommen?
Ich habe Les bei einem Konzert in der Buffalo Bar in London getroffen, ich glaube, dass war so 2004. Wir haben uns gleich gut verstanden und uns angefreundet. Er ist ein ziemlich cooler Typ. Ich war immer schon ein großer Carter USM-Fan (Les Carters frühere Band) und als er mich dann fragte, ob ich nicht Gitarre in Abdoujaprov spielen wollte, hab ich natürlich sofort die Chance ergriffen. Richie, Ben und Bomber sind auch super Typen, es macht immer total Spaß, mit allen auf Tour zu gehen. Abdou ist wie eine große Familie. Es gibt sogar extra Leute in Australien für die Touren dort.

Was magst du am liebsten bei der Band?
Es macht immer Spaß, mit ihnen zusammen abzuhängen und ich finde die Songs auch alle großartig. Ich hab durch die Band schon jede Menge tolle Leute kennen gelernt, alles ganz wundervolle Menschen, von Brixton bis nach LA.

Abdoujaparov im Knust 2008
Abdoujaparov im Knust 2008, v.l.n.r.: Jonny, Drummer, Les, Richie


Kommst du nicht manchmal durcheinander bei deinen vielen Bands? Bist du schon mal in den falschen Übungsraum gegangen oder so was?

Haahahaha, nein, eigentlich nicht. Es gibt aber Zeiten, da denke ich, ich kann mich nicht mehr an einen einzigen Song erinnern. Aber jede Band ist unterschiedlich und meine Rolle in der Band ist auch immer anders, so dass es nie langweilig ist und immer Spaß macht. Die Fades haben zum Beispiel ein Studio, wo wir uns so oft wie möglich treffen, um zusammen zu spielen und neue Songs zu schreiben. Abdou dagegen üben unterwegs, wir lernen die Songs im Laufe der Tour. Und bei White Man Kamikaze spiele ich nicht Gitarre, sondern zum ersten Mal Bass, da muss ich richtig Hausaufgaben machen und üben, aber ich mache es gerne, es ist eine neue Herausforderung.

Erzähl uns mal was über deine Gitarre. Es ist eine Rickenbacker?
Yeah, ich liebe diese Gitarre. Seit ich ein Kind war, bin ich von den Beatles besessen und wollte immer eine Rickenbacker haben. Sie sieht nicht nur cool aus, sie hat auch einen großartigen Sound. The Who, The Jam und The Smith hatten auch diesen Sound. Ich habe aber auch eine Stratocaster, die sehr schön ist, beide Gitarren sind sehr unterschiedlich und meine Stimmung entscheidet, welche ich gerade benutze.

Du bist viel unterwegs auf Tour. Findest du, dass sich das Publikum in den verschiedenen Ländern stark unterscheidet?
Ich denke, die Menschen wollen überall auf der Welt, wenn sie in Konzerte gehen, eine schöne Zeit haben und neue Musik entdecken. Ich mag unterschiedliches Essen und auch die verschiedenen Akzente in der Sprache. Aber ich hab bislang noch keinen Ort gefunden, an dem es keinen Rock ‘n’ Roll gab. Glasgow, Hamburg und Florenz gehören zu meinen liebsten Stops.

Jonny Barnard
Jonny Barnard


Was ist die beste Sache, die dir je auf Tour passiert ist?

Meine Frau flog extra aus Kalifornien nach Nordirland, um sich dort mit mir zutreffen und dann anschließend den Tourbus die ganze restliche Tour zu fahren. Sie ist etwas sehr Besonderes und es war ein ganz toller Moment, als sie dort erschien.

Und was ist das schlimmste, was dir je auf Tour passiert ist?
Ich habe mal auf meinem Gitarrenkoffer draußen vorm Flughafen in Pisa geschlafen, das war echt ein Tiefpunkt, aber heute kann ich darüber lachen.

Hast du noch Erinnerungen an das letzte Konzert in Hamburg?
Es wurde dieser Drink namens Mexicana gereicht und ab da sind meine Erinnerungen sehr vage. Ich kann mich schwach an etwas erinnern, was mit aufregender Musik und Kunst zu tun hatte… und mit sehr originellen Cocktails…

Toast On Fire ist ja eine Morgensendung, deswegen ist die letzte Frage eine Frühstücksfrage. Was ist nach deiner Meinung das perfekte Frühstück, wenn man eine kurze Nacht nach einem anstrengend Konzert hatte, womöglich auch das eine oder andere alkoholische Getränk gezwitschert hat? Wie muss dein perfektes Frühstück aussehen, damit es dir dann besser geht?
Mit einer Bloody Mary kann man sich ganz wunderbar erholen. Ich finde, dazu passen porchierte Eier mit Tomate und Champignons sehr gut. Obst ist auch immer gut, sehr erfrischend. Und ich hab auch gerne ein Croissant und gaaaaanz viel Kaffee.

Hier ein paar Links zum weiterinformieren:
www.abdou.co.uk
Abdoujaparov @ Facebook
Abdoujaparov @ MySpace
Abdoujaparov @ Silber

Links gegen Langeweile

Freitag, Mai 21st, 2010

Das Wochenende steht an und für alle, die sich eventuell mopsen sollten, habe ich hier ein paar Links zum Zeitvertreib.

Es gibt einen sehr lesenswerten Gastbeitrag im Missy Magazin von Barbara Mürdter über Frauen in der Musikindustrie, bzw. über Musikjournalistinnen:
http://missy-magazine.de/2010/05/16/popkontext-fragt-warum-ist-das-reden-und-schreiben-uber-musik-mannersache/
Wer Barbara Mürdter nicht kennt, sollte sie dringend kennenlernen, sie macht nicht nur tolle Radiosendungen, sondern hat auch auch ein tolles Blog:
http://www.popkontext.de

Ich bin eine taube Nuss. Hat gerade die englische Ohrendingsdavereinigungoderso festgestellt. Ich habe hier http://www.rnid.org.uk/howwehelp/hearing_check/take_online_hearing_check einen online Hörtest gemacht und die Ohrendingsdavereinigungoderso teilte mir anschließend mit, dass ich eine relativ taube Nuss bin. Probiert das auch mal aus, allerdings ist der Test auf englisch, es werden englische Zahlen vorgesprochen, die man eintippen muss. Macht aber Spaß!

Irgendwie passt dazu auch dieser Link, ein kurzer Artikel aus De:Bug über den Tod von Fritz Sennheiser, der mit seinen Kopfhörern vielleicht ein klitzekleines bisschen Schuld hat, dass ich so eine taube Nuss bin:
http://de-bug.de/musiktechnik/archives/4050.html

Große Boxen im Molotow

Nicht gut für die Ohren sind auch große Boxen, besonders wenn man sehr dicht dran steht, wie hier die Fotografin. Wer errät, in welcher Band der Bassist mitspielt?

great free stuff

Freitag, Mai 21st, 2010

Hier ein paar ganz interessante free Downloads:

Beim NME gibt es einen Sampler des englischen Labels Something In Construction:
http://www.nme.com/blog/index.php?blog=122&title=title_392&more=1&c=1&tb=1&pb=1

Und beim Spin Magazin gibt es einen Sampler mit Bands des diesjährigen Bonnaroo-Festivals:
http://spin.com/articles/free-album-spins-picks-bonnaroo-2010

Aber ganz klar das Highlight des Tages ist ein free Download von Tom Jones. Yes, the Tiger is back!
http://drownedinsound.com/news/4140021-listen–download-new-tom-jones-track-what-good-am-i

Playlist 18.05.2010

Dienstag, Mai 18th, 2010

1. Stunde
The Pharmacy – Coldest Morning Light
The Cinematics – Guernica
The Fall – Hot Cake
Barbara Mason – You Better Stop It
Airship – Go To Sleep
Dutch Uncles – Creature
O. Children – Ruins
David Bowie – Life On Mars
Abdoujaporov – Beer Scooter (22.05., Silber)
The Fades – You Say/Another Song About Motorbikes (BBC 6Music session)
Holy Fuck – Silva & Grimes

2. Stunde
The Beat – Can’t Get Used To Losing You
Kolumne von & mit Sebastian:
“Meine eigene Oberflächlichkeit bedroht mich”

The Sequins – I’ll Be Satisfied
The Soft Pack vs 50 Cent – Wanksta (Dave Wrangler Mix)
Mitchell Museum – Arthur Loves The Shadows
The Brute Chorus – Everybody Knows My Name
Sophia – There Are No Goodbyes
Heavy Trash – (Sometimes You Got To Be) Gentle (19.05., Hafenklang)
Heavy Trash – Dark Hair’d Rider
Richard Hawley – Serious (20.05., Grünspan)
Foals – Spanish Sahara (20.05., Uebel & Gefährlich)
Dum Dum Girls – Bhang, Bhang, I’m A Burnout (21.05., Molotow)
Liars – Plaster Casts Of Everything (22.05., Indra)

3. Stunde
The Godfathers – I Want Everything (23.05., Orange-Blosson-Festival)
Sid Presley Experience – Public Enemy No. 1

Das Morgenmnimixtape von Del Bartle (The Godfathers)
Sound Dimension – Scorchia
Link Wray – I’m Branded
Johnny Thunders – Pipeline
Junior Walker – Cleo’s Mood
Bobby Bland – Rockin’ In The Same Old Boat
Pretty Purdie And The Playboys – Blow Your Lid (But Watch Your Cool)
Mahmoud Ahmed – Belomi Benna
The Upsetters With Tommy McCook – Cloak And Dagger
Tomorrow – My White Bicycle

The Godfathers – Birth, School, Work, Death
Boy Division – Wednesday Week (23.05., Orange-Blosson-Festival, Stadtkrug)
Joy Division – She Lost Control
Heavy Trash – Pimento

Das Morgenminimixtape von Del Bartle (The Godfathers)

Dienstag, Mai 18th, 2010

Hier gabs mal eine Soundcloud-Datei

update: hier gab es mal eine Soundcloud-Datei mit dem Mixtape, aber die habe ich entfernt. Die Anzahl der Klicks war mir doch zu hoch. Wenn die Gema das entdeckt hätte, hätte ich sehr viel Geld bezahlen müssen. Die Gema versteht keinen Spaß…

Und hier sind die Infos von Del zu den einzelnen Songs:

Sound Dimension – Scorchia
One of my great loves is the music of Jamaica, probably a lot to do with being a South London boy, where this music had a second home, & of course the sounds of Coxsone Dodd’s studio 1 would have a pride of place.

Link Wray – I’m Branded
What an inspiration, the great Link Wray ….& a tune that we used to cover in the early days of The Sid Presley Experience

Johnny Thunders – Pipeline
Well, this is one way to ‘kill 2 birds with one stone’ as they say (actually more than 2 birds) …. Johnny Thunders 1978 album ‘So Alone’ which probably came closest to his true potential, and included in his backing band for these sessions Paul Cook & Steve Jones of The Pistols and Phil Lynott … the album also featured Steve Marriott & Peter Perett among others. Definitely one of the records that made us realise that you could make great records without having to be a techno-wizzard … so long as you knew how to rock!

Junior Walker – Cleo’s Mood
The great Junior Walker melds Blues, Soul & jazz to dark perfection here.

Bobby Bland – Rockin’ In The Same Old Boat
could have chosen any number of Bobby Bland tunes but in the end went with this, for it’s etherial quality

Pretty Purdie and The Playboys – Blow Your Lid (But Watch Your Cool)
Bernard ‘Pretty’ Purdie, king of the funky drummers rocks out!

Mahmoud Ahmed – Belomi Benna
I was lucky enough to spend time at Joe Boyd’s Hannibal label in the 1990s … when i first worked there i came across Mahmoud Ahmed’s album ‘Ere Mela Mela’ on the catalogue … i’d never really heard anything quite like it at the time … you hear Blues and Jazz in it, but it is quite a unique sound

The Upsetters With Tommy McCook – Cloak And Dagger

I had to include a Lee Perry track …. i love this for its deceptive simplicity … & crazy genius!

Tomorrow – My White Bicycle
A favourite from the psychedelic era …. & according to Mr Boyd was the theme tune at the UFO club he used to co-run back in the late 1960s.

Vorschau 18.05.2010

Montag, Mai 17th, 2010

Mixtape von Del Bartle von The Godfathers

Endlich gibt es mal wieder ein Morgenminimixtape bei Toast On Fire! Der coole Del Bartle von den überaus coolen The Godfathers hat dem Toast ein extrem cooles Mixtape zusammengestellt! Und das ist jetzt wirklich nicht übertrieben, dieses Mixtape ist wirklich was besonders. Neun Songs, fast nur Instrumentalsongs, überwiegend aus den 60/70ern, die nicht gerade täglich im Radio laufen.
Die Godfathers sind übrigens am Wochenende auf dem Orange Blossom Festival zu sehen! Und dort treten auch Boy Division auf und ich glaube, es gibt sogar noch Tickets.

http://www.godfathershq.com
http://www.orangeblossomspecial.de
http://orange-blossom-special-festival.blogspot.com

Links gegen Langeweile

Sonntag, Mai 16th, 2010

Hier ein bisschen Lesestoff für alle, die sich heute am Sonntag ein wenig mopsen sollten:

In der FAZ gibt es einen sehr schönen Artikel über Stevie Wonder, der letzten Donnerstag 60 Jahre alt wurde:
www.faz.net/s/RubE219BC35AB30426197C224F193F54B1B/Doc~E632CC8477B3F4198997A61E249F566B4~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Taz dagegen hat jetzt auch Gonjasufi entdeckt. Das hat einen einzigen und recht bissigen Kommentar provoziert: “Ihr scheint ja recht schnell zu sein”
www.taz.de/1/leben/musik/artikel/1/mein-geist-ist-betruebt

Und die Süddeutsche hat sich Gedanken über “Retro-Soul” gemacht:
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/musikblog/in-der-zeitmaschine-mit-eli-paperboy-reed

great free stuff

Samstag, Mai 15th, 2010

Vielleicht habt ihr im Toast am letzten Dienstag einen Song vermisst, den ich seit Februar in fast jeder Sendung gespielt habe: “Could This Be Love?” von The Brute Chorus. Den Song gibt es jetzt als kostenlosen Download!

http://www.pluginmusic.com/freemusic/brutechorus

The Brute Chorus

Playlist 11.05.2010

Dienstag, Mai 11th, 2010

1. Stunde
Sunny & The Sunliners – Every Week, Every Month, Every Year
The Black Keys – Tighten Up
The Bridport Dagger – Dangling Man
Slim Harpo – Little Queen
Heavy Trash – Kissy Baby (19.05., Hafenklang)
Jon Spencer Blues Explosion – Magical Colors
Speedball Baby – Pocket Fulla Fish
Solex Vs. Cristina Martinez & Jon Spencer – Bon Bon
Silver Columns – Cavalier
Delhi 2 Dublin – Master Crowley
Prince & The Revolution – Let’s Go Crazy
The Animals – Squeeze Her Tease Her

2. Stunde
Ron Goodwin & His Orchestra – Miss Marple Theme
Dengue Fever – One Thousand Tears Of A Tarantula
“About A Boy” – Kolumne von & mit Sebastian Dalkowski:
“George Clooney geht bei mir in die Lehre”

The Slits – Cry Baby
Leonard Las Vegas – The Big Pineapple Drops Its Arms
Everything Everything – Schoolin’
Delphic – This Momentary (Everything Everything Remix)
Robert Wyatt – Pigs
The Brian Jonestown Massacre – Let’s Go Fucking Mental (11.05., Logo)
Sparrow & The Workshop – Last Chance (11.05., Logo)
The Sea (UK) – Love Love Love (11.05., Astra Stube)
The Sea (HH) – Sugar Man

3. Stunde
Efterklang – Full Moon (12.05., Knust)
Petula – In Sweden, All Mountains Are Berries (15.05., Uebel & Gefährlich)
Sophia – A Last Dance (To Sad Eyes) (18.05., Kampnagel)

hamburg4free:
12. 05., 20 Uhr, Pudel: “Xyramat” (Blurred Edges-Festivals), Eintritt Spende
13.05., ab 12 Uhr, Schröderstiftwiese: Glockenschlag-Festival mit Mad Sin, The Experimental Tropic Blues Band, The Box, Cowboy Prostitutes, The Pushups, Skinnybitch

Dutch Uncles – The Ink
Airship – Algebra
The Fall – Cowboy George
LoneLady – Early The Haste Comes
Oasis – Whatever
Deftones – Beauty School
Ten City Nation – The Air Is On Fire
Boy Division – Blue Monday
Ash – Arcadia

great free stuff

Samstag, Mai 8th, 2010

Mensch, das wollte ich die ganze Woche schon bloggen, hab das aber immer irgendwie vertrödelt… Bei Artrocker kann man sich zur Zeit den neuen Track von The Bridport Dagger runterladen!

http://www.artrocker.com/node/23621

Playlist 04.05.2010

Dienstag, Mai 4th, 2010

1. Stunde
Richard Berry & The Pharaohs – Have Love, Will Travel
Chilly Gonzales – Never Stop (04.05., Kampnagel)
CocoRosie – Hopscotch
Starkey – Capsule
Caribou – Sun
Lorn – Cherry Moon
The National – Bloodbuzz Ohio
The Fall – Funnel Of Love
I Am Austin – L.A.F.S
Bo Ningen – Koroshitai Kimochi
The Brute Chorus – Could This Be Love?

2. Stunde
Dick Dale & His Del-Tones – Night Rider
Trude Herr – Morgens Bin Ich Immer Müde
O.Children – Ruins
“About A Boy” – Kolumne von & mit Sebastian: “Spinner in den Landtag”
Dutch Uncles – The Ink
The Helmholtz Resonators – Bombs
Jürgen Ufer – Kopf In Den Sternen (04.05., Astra-Stube + 05.05., Freundlich & Kompetent)
Eaten By Sheiks – Lucky Mechanical
Thee Vicars – Mr Operator (04.05., Hedis Landgang)
Meursault – Pissing On Bonfires/Kissing With Tongues (live) (06.05., Silber)
The Residents – Elvis And His Boss (10.05., Fabrik)
The Brian Jonestown Massacre – This Is The First Of Your Last Warning (11.05., Logo)
The Sea (UK) – Everybody Knows (11.05., Astra Stube)

hamburg4free:
05.04., Grüner Jäger: Anchorless + World Tour Project
06.05., 21 Uhr, Pocca: Propylaion + High Gain District
08.05., 19 Uhr, Gängeviertel: Fuo + Halma (Blurred Edges), Eintritt Spende
10.05., Pony Bar: The Dashwoods + The Calorifer Is Very Hot

3. Stunde
Lars Bang Larsen – Aus dem Leben eines Umzugskartons
Boy Division – That’s Entertainment
Paul Weller – Aim High
Leonard Las Vegas – This Town Is Mine (Saibot Trenham Remix)
Segun Bucknor – Adebo
Mayer Hawthorne – Green Eyed Love
Eli “Paperboy” Reed & The True Loves – Explosion
Jim Jones Revue – Big Hunk O’Love
Reverend Deadeye – Drinkin’ On The Building
The Bridport Dagger – Dangling Man
The Sexual Objects – Outta Place Again
Neat Neat Neat – A Room Is A Coffin
Plank! – La Luna