Vorschau 30.11.2010
Montag, November 29th, 2010Morgen gibt es wieder eine neue Ausgabe von Toast On Fire. Und morgen ist auch wieder Popkontext-Radio von Barbara Mürdter dabei, eine Austauschsendung von Reboot.FM aus Berlin. So kurz vor acht Uhr geht es los. Und diesmal geht um Femi Kuti, es gibt ein Interview mit ihm und neue Musik aus seinem neuen Album. Passend dazu gibt es einen Artikel auf ihrer Webseite www.popkontext.de, den ich der Einfachheit halber hier mal reinkopiere:
Femi Kuti veröffentlicht am 12. November sein neues Album Africa for Africa. Diesmal ist der älteste und inzwischen selbst prominente Sohn eines der wichtigsten Musiker der letzten Jahrzehnte, Fela Kuti, in seiner Heimatstadt Lagos geblieben und hat nicht wie in den letzten Jahren in Paris oder New York aufgenommen. Er verzichtete auch auf prominente Gäste oder virtuose Studiomusiker/innen, sondern spielte alles mit seiner Tourband Positive Force ein, die ihn seit einigen Jahren in (fast) der selben Besetzung begleitet.
Sein Stammproduzent Sodi – ein weißer Franzose, der u.a. auch für Vater Fela, Les Négresses Vertes, und die franzöischen Rapper IAM arbeitete – fand ein altes Decca -Studio, in dem Femi Kuti nicht nur vor 21 Jahren schon einmal selbst aufgenommen hatte, sondern das er noch aus seiner Kindheit kannte, weil auch sein Vater hier gearbeitet hat. Leider war das Studio aber in arg verfallem Zustand. Zudem musste man mit regelmäßgen Stromausfällen und anderen in Europa unbekannten infrastrukturellen Widernissen leben. Aber die gelegentliche Genervtheit trug zum für Femi Kuti-Verhältnisse recht rauhen, ungehobelten und vergleichsweise aggressiven Sound des Albums bei, das auf dem alten analogen Studio-Desk und dem Laptop des Produzenten aufgenommen wurde.
Neben neu geschrieben Stücken möbelte Kuti u.a. das alte Dem Bobo, bisher nur live auf dem Album African Shrine (2004) veröffentlicht, mit zusätzlichen Textzeilen zu einer radiotauglichen Studioversion auf. Musikalisch wendet sich das Album sehr stark den Afrobeat-Wurzeln zu und textlich geht es natürlich wieder um die dringenden politischen und sozialen Anliegen, für die er als würdiger Erbe seines Vaters weiter kämpft.




