Rezension: Never Get Old? – Interviews mit Musikern über das Älterwerden

Toast am Sonntag, den 18. Dezember 2011

Never Get OldGrabsteingrau und schlicht gehalten kommt dieses Buch daher: „Never Get Old? – Interviews mit Musikern über das Älterwerden“. Ich muss gestehen, dass ich am Anfang die Intention des Buches falsch verstanden habe, ich dachte, es würde um das Alter von Musikern gehen und war sehr verwundert über die vielen Interviews mit Musikern um die 30, wie zum Beispiel Animal Collective. Aber es geht hier um den Prozess des Älterwerdens und hätte dieses Buch ein Vorwort gehabt, wäre mir dieser entscheidende Unterschied sicherlich aufgefallen. Nicht nur deswegen rate ich dazu, erst das Nachwort zu lesen, in dem sich die beiden Autoren über den Herstellungsprozess unterhalten. Die beiden Autoren sind Jörn Morisse, Lektor und Übersetzer und Oliver Koch, ehemaliger Tomte-Bassist und Herausgeber des OPAK-Magazins (die witzigerweise das gleiche WordPress-Theme benutzen wie Toast On Fire). Die Interviews wurden per Mail, Telefon oder persönlich geführt, Interviewpartner waren Vashti Bunyan, Wino (The Obsessed, St. Vitus), Edwyn Collins, Melissa Auf der Maur (Hole, Smashing Punpkins), Larry Parypa (The Sonics), Jon King (Gang Of Four), Kim Wilde, Genesis Breyer P-Orridge (Throbbing Gristle, Psychic TV), DJ Tanith, Conor Oberst (Bright Eyes), Gloria Gaynor, Jaki Liebezeit (Can), Grant Hart (Hüsker Dü), Ian Mitchell (Bay City Rollers), Animal Collective, Justine Frischmann (Elastica), Marian Gold (Alphaville), Anvil, Tom Rapp (Pearls Before Swine), Poly Styrene (X-Ray Spex), Jason Molina (Songs: Ohia, Magnolia Electric Co.). Die Auswahlkriterien beschreibt der Verlag auf der Webseite so: “Jörn Morisse und Oliver Koch fragen Künstler, die in ihrer Jugend einmal berühmt waren, gar einen internationalen Hit landeten und sich irgendwann aus dem Musikgeschäft zurückgezogen haben. Ebenso Menschen, die bis ins Alter als aktive Musiker leben, und Menschen, die vielleicht nicht mehr ganz jung und auch noch nicht alt sind, aber gerade mittendrin stecken.”

Die Interviews sind kompetent geführt. Das eine oder andere Mal hätte ich mir etwas mehr Neutralität gewünscht, so ist das Vorführen von Ian Mitchell von den Bay City Rollers absolut überflüssig. Das Interview von Poly Styrene macht traurig. Sie war zum Zeitpunkt des Interviews schon im Krankenhaus und ist fünf Wochen später gestorben. Es war nicht ihr einziges Interview vom Krankenbett aus, da sie zu dieser Zeit ihr neues Album promotet hat. Was muss das für eine Qual für sie gewesen sein! Bei einigen Interviews, zum Beispiel bei Kim Wilde, erkennt man die jahrzehntelange Erfahrung mit der Presse, aber einige Interviews überraschen doch sehr. Wer hätte gedacht, dass Marian Gold von Alphaville Humor besitzt? Und sehr verblüffend fand ich die Info, dass Larry Parypa von den Sonics bei der Bandgründung erst 13 Jahre alt war. Viele Interviews sind erstaunlich, sogar lehrreich, wenn man an Musikgeschichte interessiert ist. Es sind berührende Interviews dabei und einiges macht auch nachdenklich und zeigt wieder einmal, ein Musikerleben ist kein Zuckerschlecken.

Erschienen ist dieses Buch bei der Edel AG, einem großen Konzern im Musik- und Unterhaltungsbereich. Ich kannte bislang nur Edel Records, aber es gibt u.a. auch eine Buchsparte mit einer Abteilung für Popkultur. Wenn man ein bisschen auf der Webseite stöbert und schaut, was dort bislang erschienen ist, dann wird auf den ersten Blick klar, wie der Verlag auf die Idee gekommen ist, ein Buch zum Thema Älterwerden herauszubringen. Es gibt Bücher über Pink Floyd, Abba und die Rolling Stones, Biografien über Steven Tyler, Bruce Springsteen und, äh, Gunter Gabriel (gibt es wirklich Menschen, die eine Gunther Gabriel-Biografie kaufen?). Auch ein Buch über den Rockpalast entdecke ich da, mir scheint, es wird hier überwiegend der ältere Rockmusikfan angesprochen. Und der sollte auch gut verdienen, denn diese Bücher sind nicht gerade günstig, auch „Never Get Old“ kostet als Paperback stolze 17,95 Euro. Der hohe Preis gibt selbstverständlich eine Toastscheibe Abzug, aber trotzdem ist dies ein empfehlenswertes Buch und geht auch gut als Weihnachtsgeschenk durch.


Never Get Old? – Interviews mit Musikern über das Älterwerden
Jörn Morisse, Oliver Koch
Edel (Oktober 2011), Paperback, 239 Seiten, 17,95 Euro
www.edel.com/de/buch/release/joern-morisse-oliver-koch/never-get-old-interviews-mit-musikern-ueber-das-aelterwerden/

Interview mit den The Fades über Doctor Who, die Apokalypse und das neue Album

Toast am Donnerstag, den 15. Dezember 2011

Ich kann mich noch gut dran erinnern, wann ich das erste Mal die Fades gehört habe. Es war vor ungefähr fünf Jahren, es war ein Samstag, ein früher Nachmittag und ich hörte BBC Radio. Auf einmal purzelte eine Band in die laufende Sendung und mischte alles auf. Die rissen Witze, erzählten Geschichten und brachten die Studiowände zum wackeln, als sie anfingen zu spielen. Nicht nur der Moderator war hingerissen, ich auch. Und da die Fades an einem neuen Album arbeiten, wollte ich mehr wissen und habe ihnen einige Fragen geschickt. Dave, Sänger und Gitarrist, hat geantwortet.

The interview is here in English

Wie läuft es denn mit den Aufnahmen für das neue Album? Ich glaube, ihr seid schon beim mischen, oder?
Es läuft sehr gut. Wir nehmen uns diesmal wesentlich mehr Zeit als früher, aber das war von uns auch so geplant, wir wollen alles genau richtig machen. Dieses Album ist unser erstes “richtiges” Album, wir haben unser ganzes Material aufgenommen, produziert und gemixt in ein- und demselben Studio und mit den gleichen Toningenieuren. Zur Zeit sind wir am mischen, das kann schon mal der längste Teil einer Albumproduktion sein, aber das ist es auf jeden Fall wert.

Ich hab auf eurer Facebookseite gelesen, dass der Albumtitel “Ragnarök” sein wird. Ich hab dieses Wort noch nie gehört. Zuerst dachte ich, das ist eine Alienspezies aus den Doctor Who-Filmen, aber dann fand ich im Wörterbuch die Übersetzung “Götterdämmerung”. Das verstehe ich aber trotzdem nicht, was ist denn der Gedanke dahinter?
Ich habe gerade den Comic-Roman The Sandman von Neil Gaiman gelesen, als wir anfingen, Songs für das Album zu schreiben. Die Bücher beziehen sich viel auf Mythen und Volkskunde und ich war immer schon fasziniert von der Geschichte von Thor und der nordische Mythologie, Wikinger und so. Ich hab mir dann das alles noch mal genauer angeschaut und Ragnarök ist ein großer Kampf der Göttern, der letztendlich zum Ende der Welt führt, ein bisschen wie die Apokalypse, aber es gibt hier auch ein Moment der Wiedergeburt, es entsteht eine neue Welt. Und so dachte ich, das wäre geeignet als Titel für das neue Album. Sich neu bildend, ein Neustart nach dem Ende einer Ära. Und es hat auch das Wort “Rok” in sich ;-)

Ich liebe Doctor Who! Wie ist das mit dir, schaust du das auch? Wer ist dein Lieblings-Doctor?
James und ich sind auch Fans von Doctor Who, ich glaube, James sogar noch mehr als ich. Ich mag ganz besonders die neusten Episoden in der letzten Staffel, die Neil Gaiman geschrieben hat.

The Fades im StudioThe Fades im Studio: Flash (links) und James, Foto © The Fades

Es gab gerade eine weitere interessante Serie im BBC-Fernsehen, die heißt “The Fades”. Aber zu meinem größten Erstaunen ist das keine Serie über euch!
Erstaunlicherweise ist die Serie wirklich nicht über uns. Aber sie sollte es sein! Es könnte eine Doku-Soap sein, die sich um uns dreht, aber leider ist es das nicht.

Haben sie denn wenigstens Musik von euch für den Soundtrack benutzt?
Nein, nicht mal das. Aber sie sollten es machen, ich denke, einige Tracks würden sehr gut zu der Serie passen.

Die amerikanische Krimi-Serie “Life” benutzt allerdings einige Songs von den Fades in mehreren Folgen. Was ging dir denn da durch den Kopf, als du das gesehen hast?
Das ist immer total verblüffend, wenn du deine eigene Musik siehst oder hörst, wie sie im Fernsehen oder im Radio gespielt wird. Es ist auch was ganz besonderes, wenn man daran denkt, dass das vielleicht tausende Leute hören werden. Und besonders toll ist es, wenn es richtig gut in den jeweiligen Kontext des Films passt.

The Fades – Blade by Artrocker

The Fades – I’d Like To Teach The World To Sing by Artrocker

Nächstes Jahr feiert ihr euer 10jähriges Jubiläum. Wenn du zurückschaust, was waren denn die Highlights?
Wow! Das ist eine schwierige Frage. Wir haben soooooooooo viel gemacht! Die Reise zum Festival nach Tbilisi, die Konzerte in New York, die Touren nach Italien und Irland, die Tour zusammen mit Art Brut, das wir im Radio gespielt werden… Eines Tages werden wir unsere Biografie schreiben und alles ganz genau berichten (falls wir uns daran erinnern können).

Hat denn die USA-Trip letztes Jahr das Album irgendwie beeinflusst?
Der USA-Trip ist der HAUPTGRUND für das neue Album! Wie hatten eine tolle Zeit und sind dort super aufgenommen worden. Wir haben ein ganz neues Publikum gewinnen können, das uns und unsere Musik auch verstanden hat. Dadurch ist uns klar geworden, dass wir endlich ein “richtiges” Album machen müssen und so haben wir gleich ein Studio gebucht und so schnell wie möglich mit dem Schreiben angefangen, als wir wieder zurück waren und uns ein bißchen erholt haben.

Kann du uns etwas über das neue Album erzählen?
Das neue Album wird das erste Album der Fades sein, das ordentlich und komplett in einem Rutsch realisiert wurde. Wir sind sehr begeistert davon und haben für das Album unsere besten Songs bislang geschrieben. Es ist Rock, aber die Songs gehen schon sehr ins Ohr. Stell dir vor, es sind Nirvana, Queen Of The Stone Age, Faith No More, The Stooges, Future Of The Left and The Helmholtz Resonators alle in einem Raum und dazu eine Ladung Schnaps, die eine Woche reicht… das kommt der Sache schon ziemlich nahe!

Ich freu mich drauf, es zu hören! Was denkst du, wann wird es erscheinen?
Wir hoffen, dass wir es so ungefähr im April 2012 veröffentlichen können.

thefades.net
facebook.com/TheFadesBand
@The_Fades

Die Frankfurter Hörschule im Nachtasyl/Zentrale

Toast am Freitag, den 9. Dezember 2011

Die Frankfurter Hörschule ist was ganz Dolles. Und jetzt endlich kommt sie auch nach Hamburg, am 15. Dezember in die Zentrale/Nachtasyl.
Klaus Walter und Matthias Westerwelle, ihr kennt sie bestimmt von ByteFM, dem anderen schönen Radiosender in Hamburg neben dem FSK, halten eine zweistündige “Unterrichtsstunde” zu einem bestimmten musikalischen Thema ab. In Frankfurt ist die Hörschule eine regelmäßige Veranstaltung, da wurden bislang Themen wie zum Beispiel “Where has all the protest gone?”, “Jazz is the Teacher, Funk is the Preacher” oder “Lob der Fälschung” behandelt. In Hamburg heißt das Thema: “Sag´ mir wo der Protest ist oder: Politische Musik im Jahr der Riots”.

“Im zweistündigen Abendkurs behandeln Walter und Weller jeweils ein Thema. Im Stile einer Live-Radiosendung spielen sie Musik verschiedener Genres von Platten und CDs, erzählen dazu Geschichten und diskutieren mit dem Auditorium. Schauspieler lesen literarische Texte, dazu werden Videoclips zum Thema gezeigt. Manchmal gibt es auch ein Quiz. Gelegentlich treten Musiker live auf. Im Anschluss an das theoretische Unterrichtsprogramm gibt es weiteres thematisches Auflegen mit Walter und Weller – und der Unterricht wird praktisch: Es darf getanzt werden!” (Pressetext)

Frankfurter Hörschule (Klaus Walter & Matthias Wellerweller)
Zentrale/Nachtasyl
Donerstag, 15.12.2011, 19.30h
Eintritt: 13 €

Frankfurter Hörschule

“Meine erste Platte” mit Racquets

Toast am Montag, den 5. Dezember 2011

Ich habe auf meinem Schreibtisch eine rote Holzkiste stehen. Da bewahre ich meine Lieblings-CDs auf, damit ich die immer schön griffbereit habe. Und manchmal hol ich die EP von Know Skools raus und frage mich, was die wohl so machen. Ha, jetzt weiß ich es! Die machen Racquets! Im Mai 2011 wurde aus dem Projekt Know Skools die Band Racquets. Die Musik ist immer noch überwältigend bis großartig und ich bin genauso hingerissen und entzückt. Es gibt einen kostenlosen Download bei ihrem Plattenlabel Digital Kunstrasen und im Oktober ist ihre Platte “No Time For Beggars” rausgekommen. Und jetzt erfahren wir von Kövi, dem Drummer der Band, was seine erste Platte war!

RACQUETS – HURT by koerecordings

Was war die erste Platte, die du dir selber von deinem eigenem Geld gekauft hast?
Erste eigene Platte… ich denke das war HIER von Selig. “Ist Es Wichtig”
kannte ich aus dem Radio. Als ich sie dann hatte, stellte sie meine bis dahin nur von Papas Dire Straits-Cassetten geprägten Hörgewohnheiten derb auf die Probe.
Das tolle an dem bluesigen Kram war, das ich als nicht Gitarrist dennoch mit
nem guten Gefühl mitgniedeln konnte… naja…

Gibt es eine Platte, von der du denkst, dass sie in jedem Haushalt
vorhanden sein sollte? Einen Kauftipp?

ist natürlich kompliziert… vielleicht sollte jeder MAKING MOVIES von Dire
Straits im Haus haben. Die funktioniert wohl in allen Lebenslagen… Party, Romanze, Putzen, die Eltern kommen zu Besuch…
Gleiches könnte ich aber auch über PURPURMOND von der Münchener Freiheit
behaupten…

Racquets
Racquets/Foto von Christian Hengst

Mehr Racquets:
Blog
Facebook

Squidge, a little elf in big trouble

Toast am Montag, den 5. Dezember 2011

Habt ihr auch schon mal über das Artwork der Helmholtz Resonators gestaunt und wolltet wissen, wer das gestaltet hat? Das kann ich euch sagen, das Artwork kommt von James Lightfoot. Für Toast On Fire-Leser/Hörer kein Unbekannter, spielt er doch auch in Bands mit, zum Beispiel in Me My Head, die wohl gerade auf Eis liegen und bei The Fades. Aber er ist auch Illustrator und hat gerade ein Kinderbuch gestaltet. “Little Elf – Big Trouble” heißt es und es ist schon das zweite Buch mit Squidge, dem kleinen Kobold.

Hier geht es zu seiner Webseite, mit Ausmalbogen, Sudoku, Kreuzworträtsel usw.: http://www.squidgeelf.com. Bei Twitter ist er auch und natürlich auch bei Facebook.

Little Elf

Portfolio von James Lightfoot bei Facebook:
Teil eins
Teil zwei

Medicine Eight – Missy’s Roaches

Toast am Sonntag, den 4. Dezember 2011

Ich bin mir sicher, wenn man diesen Track nur laut genug hört, dann wird irgendwas ganz fürchterlich wackeln, Wände, Menschen, der Kaffee vor mir auf dem Schreibtisch… jahaaa…

MISSY’S ROACHES BY MEDICINE 8 by Trashmouth Records

Schwanzschwinger?

Toast am Sonntag, den 4. Dezember 2011

Bitte? Prince sogar ein Oberschwanzschwinger? Das steht jedenfalls in den Kommentaren zu einem Artikel, der am Freitag auf “Zeit Online” erschienen ist: “Wie Affen den Penis” – Rockmusiker präsentieren ihre Gitarren wie ein Phallussymbol. Warum eigentlich? Christian Jooß-Bernau erklärt die Vereinigung von Spieler- und Instrumentenkörper.

Ein interessanter Artikel und sogar lehrreich und das gilt durchaus auch für die Kommentare. Besonders wenn man kein Musiker ist und nicht viel über Gitarren weiß, ist es schon lustig zu hören, dass eine Fender Strat eine Bierbauchaussparung haben soll. Ob das stimmt? Na, aber auf jeden Fall ein lesenswerter Artikel!

“Wie Affen den Penis”, von Christian Jooß-Bernau, Zeit Online, 02.11.2011

Gitarrist in lila

Das neue Album von Stranger Son

Toast am Dienstag, den 29. November 2011

Gestern ist das neue Album von Stranger Son (ehemals Stranger Son Of WB) (ich versteh nicht, warum sie diesen schönen Bandnamen aufgegeben haben) (aber naja…) erschienen, “Luna Marseille”, bei White Box Recordings, erhältlich als als CD und Download. “Luna Marseille” ist der Nachfolger von dem wunderbaren “Einsteins Getway” von 2009.

Recorded over the Winter of 2010/11, Luna Mars features Warp Records’ LoneLady on guitar and keyboard, members of the Manchester collective GNOD, and is Stranger Son’s most ambitious record yet, reflecting the tough restlessness of city life; hard, violent and fleetingly beautiful. (Pressetext)

Falls ihr jetzt am Donnerstag in Manchester abhängt, Stranger Son spielen im Gulliver’s in der Oldham Street. Geht da mal hin. Ansonsten könnt ihr bei Soundcloud einen Track als free download bekommen.

Stranger Son – Inside Many Summers by Stranger Son

Mehr Stranger Son im Internet:
http://www.facebook.com/strangerson
http://www.strangerson.co.uk

Und ein Video gibt es auch schon, von Iceman Part II:

Irgendwas mit Luftdruck? Thermodynamik?

Toast am Freitag, den 18. November 2011

Ich glaube, der neue Song der Helmholtz Resonators ist ein Song übers Wetter. Aber sicher bin ich mir da nicht. Auf jeden Fall kommen Engel drin vor und das passt ja eindeutig in diese Jahreszeit. “Isobar” heißt der Song und ist ein ziemlicher Ohrwurm. Und einen Remix gibt es auch schon. Zu kaufen gibt es “Isobar” ab Mitte Dezember.

ISOBAR BY THE HELMHOLTZ RESONATORS by Trashmouth Records

Black Daniel sind wieder da!

Toast am Donnerstag, den 17. November 2011

Eigentlich waren sie gar nicht weg, sie haben nur was anderes gemacht. Ein Label haben sie gegründet und mit anderen Projekten Musik gemacht. Aber jetzt ist eine neue Black Daniel-Single erschienen, letzte Woche wurde sie veröffentlicht.

BLACK DANIEL – PEOPLE WATCHIN’ by Trashmouth Records

Zu dem Song von Black Daniel gibt es einen Remix der Electro-House DJs von Medicine Eight. Und die sind nicht nur DJs, die spielen auch noch in einer Band. Ratet mal in welcher! Ja, in Black Daniel! Die Single erscheint bei Trashmouth Records und jetzt ratet da auch mal, wem das Label gehört. Ja, genau! Jetzt wissen wir, was Black Daniel in letzter Zeit so gemacht haben. Und ich glaube, sie haben sich auch noch schicke Sonnenbrillen gekauft.

Black Daniel

“Die Ganze Platte” mit Eh!

Toast am Dienstag, den 8. November 2011

Heute mache ich “Die Ganze Platte” beim FSK, von 13 bis 14 Uhr. Und es geht um das zweite Album von Eh!, “La Fase Del Sueño Intratable”, dem Projekt des Spaniers Elias Egido.

http://www.fsk-hh.org/transmitter/die_ganze_platte_la_fase_del_sueno_intratable_von_eh/61382

Falls ihr die Sendung nicht hören könnt, BCore, das Label, hat eine Soundcloud-Seite, auf der sie das ganze Album hochgeladen haben.

Eh! (La Fase Del Sueño Intratable) by BCore Disc

“Meine erste Platte” mit Middleman

Toast am Montag, den 7. November 2011

Gerade gestern ist mir erneut klar geworden, wie irrwitzig schnell sich das “Musikbusiness” verändert hat. Vor 16 Jahren hat Andy Craven-Griffiths zu Hause gesessen und sein erstes Album rauf- und runter gehört. Vor 16 Jahren haben wir alle unsere Lieblingsplatten rauf- und runtergehört. Und heute nehmen wir uns kaum noch Zeit, damit Platten zu Lieblingsplatten wachsen können. Gestern las ich einen Tweet von Shell Zenner, im Nebenberuf Radiomoderatorin aus Manchester, die verzweifelt klagte: “1016 tracks still to listen…”. Und bei dieser Fülle an Musik heißt das leider auch, dass selbst fantastische Debütalben nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Und da sind wir dann wieder bei Andy Craven-Griffiths. Andy ist Sänger bei der Band Middleman, die im April ihr fantastisches Debütalbum “Spinning Plates” veröffentlicht haben. Jetzt sind sie auf Deutschlandtour und spielen morgen am Dienstag im Hafenklang! Also nicht nur ein Plattentipp von Toast On Fire, sondern auch ein Konzerttipp! Aber vorher klären wir auf, was denn nun Andys erstes Album war:

(english version is here)


Was war deine erste Platte, die du selber von deinem eigenem Geld gekauft hast?

Meine erste selbst gekaufte Platte, an die ich mich erinnern kann, war das Album „CrazySexyCool“ von TLC. Es war auf Kassette und ich hab es bei einer großen Supermarktkette hier in England gekauft, bei Asda. Ich war 11 und ich hatte dafür wochenlang mein Taschengeld gespart. Damals war ich schwer verknallt in alle drei von TLC: Lisa Lefteye Lopez, T-Box und Chilli. Ich hab sogar Bilder von ihnen aus Magazinen ausgeschnitten und mein ältester Bruder hat mich deswegen ausgelacht und mich aufgezogen und immer gesagt, dass ich verliebt bin. Ich hab fast jedes Wort von dem Album gekannt, ich wusste immer vorher, wenn ich während eines Songs die Kassette umdrehte, welcher Song auf der Rückseite war. Neulich hab ich einiges von dem Album wieder gehört und das hat mich zum Lachen gebracht. Irgendwie war es mir auch peinlich und ich hab mich ein bisschen gewundert, ich denke einige Songs wie „Red Light Special“ sind nicht wirklich für Elfjährige geeignet.

MiddlemanMiddleman (v.l.n.r. Lee, Andy, Krish, Slurpy)

Wir hatten ja vor kurzem Plattenladenwoche, hast du einen Kauftipp für Toast On Fire-Leser, eine Platte, die super ist und jeder kaufen sollten?
Es gibt nicht viele Platten, die ich empfehlen könnte, die ich von Anfang bis Ende wirklich super finde. Das fällt mir recht schwer, da eine Platte auszusuchen. So ganz spontan fallen mir einige ein, die musikalisch toll sind und die für mich eine besondere Bedeutung haben:
“It’s a Wonderful Life” von Sparklehorse, diese Platte ist durchgehend schön, schmerzhaft schön, und hat brillante Lyrics. Als wir unsere BBC-Session in den Maida Vale-Studios eingespielt haben, hatten wir dieses Album im Van gehört, als wir von Leeds nach London gefahren sind. Die Sonne ging gerade auf, als „Apple Bed “ lief und auf einmal hat keiner mehr was gesagt, wir haben einfach nur noch gestaunt.
Arctic Monkeys “Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not”. Die ersten Demos von dieser Platte habe ich 2005 gehört, ich hab damals in Spanien gewohnt und bin mit ein paar Freunden und einer Frau, die später meine Freundin wurde, durch Spanien gereist. Und diese Platte war unser Soundtrack auf der Reise. Vom ersten Song an, den ich gehört hab, das war “Fake Tales of San Francisco”, war ich von den Lyrics hingerissen: His bird thinks he’s amazing though so all that’s left, is the truth that love’s not only blind but deaf. Für mich, da ich selber Texter und Lyriker bin, war das wie eine große, frische Brise, so einen Text zu hören. Der hat eine Bedeutung, der spielt clever mit Worten, der ist mit Rhythmus komponiert worden und der hat auch noch einen lokalem Einschlag. Und jeder, der the other one’s a scary one mit totalitarian reimt, bekommt von mir vollste Anerkennung.
Im Moment ist mein Lieblingsalbum “Whokill” von Tuneyards. Das solltet ihr euch kaufen, das ist großartig!

Mehr Middleman:
http://www.middlemanband.co.uk
http://facebook.com/middlemanband
http://soundcloud.com/middlemanband
http://www.youtube.com/user/middlemanband
@middlemanband

“Apple ist ein digitaler Vampir”…

Toast am Mittwoch, den 2. November 2011

… unter anderem sagte das Pete Townshend von The Who in seinem Vortrag auf der Radio Academy, die zur Zeit in Manchester stattfindet. Pete Townshend hielt den Eröffnungsvortrag, genannt “John Peel Lecture”, der im weitesten Sinne John Peel zum Thema hatte. Den Vortrag könnt ihr im BBC iPlayer hören oder auf der Webseite des Guardians nachlesen. Einen Auszug des Vortrags gibt es auch auf YouTube.

Pete Townshend

Und was für ein Timing, gestern gab es auf Spiegel Online ein Interview mit Paul Baskerville, der ein großer Fan von The Who ist und oft der “deutsche John Peel” genannt wird:

http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/23821/kirschpfannkuchen_mit_u2.html

“Meine erste Platte” mit Fai Baba

Toast am Samstag, den 15. Oktober 2011

Kennt ihr das? Man daddelt so in der Wohnung herum, hört nebenbei Radio und dann kommt plötzlich ein Song, der einen völlig umhaut. Man sucht sofort Zettel und Stift und hofft, dass der Radiomensch gleich ansagt, was da gelaufen ist. So ging es mir und zum Glück machte der Moderator alles richtig (kein Wunder, es war der Sohn von John Peel, Tom Ravenscroft). “Love Sikk” hieß der Song und es war der Titeltrack aus dem Debütalbum von Fai Baba.

Fai Baba ist 26 und kommt aus der Schweiz. Zu Fai Baba wurde er 2008 nach einer Indienreise. Ich vermute mal, dass seine Mutter ihn immer noch Fabian nennt… Das Ox-Fanzine beschreibt seine Musik als “schrulligen Psych-Folk”. Im Dezember 2010 erschien das Debütalbum “Love Sikk”. Zeitgleich fährt er nach New York und stellt dort eine Band zusammen. Das Resultat ist die aktuelle Single “Shine A Light”. Und weil ich davon so begeistert bin, eröffnet Fai Baba heute das neue Toast On Fire-Interviewfeature “Meine erste Platte” hier im Blog!

Fai Baba

Was war deine erste, vom eigenem Geld gekaufte Platte?
Scorpions: “Crazy World”, Album auf Kassette
Ich war 7 Jahre alt
Hab sie heute noch
Ich mag die Platte heute noch …
Mein Vater hatte die Melodie von “Wind Of Change” gepfiffen und ich wurde besessen davon und wollte unbedingt das Original hören.
Gute Kindheitserinnerung

Wir haben zur Zeit die Plattenladenwoche, hast du eine Empfehlung für die Toast On Fire-Leser? Welche Platte sollen sie unbedingt kaufen?
Connan Mockasin: “Forever Dolphin Love”

Gibt es eine Platte, von der du denkst, dass sie in jedem Haushalt vorhanden sein sollte? Und warum?
Endless Boogie: “Focus Level”
Habe die Typen in NYC kennengelernt und div. Shows gesehen… sie bringen es fertig, 40 Minuten ein Jam zu spielen auf nur einem Ton… und es ist unglaublich geil! TODAYS VELVET UNDERGROUND-BOOGIE!

Das hier ist die neue Single von Fai Baba:
Shine A Light 7″ Single by A Tree In A Field Records

Mehr Fai Baba:
Fai Baba MySpace
A Tree In A Field Records

Es ist Montag, es regnet und alles ist örgs

Toast am Montag, den 10. Oktober 2011

Auch mies drauf bei diesem ungemütlichen Wetter? Dieser Song macht mir gute Laune, vielleicht funktioniert es ja auch bei euch. “The Noose of Jah City” von King Krule. Er kommt aus London, ist 17 Jahre alt, heißt eigentlich Archy Marshall und hat schon unter dem Namen Zoo Kid Musik gemacht. Anfang November wird seine Debüt-EP bei True Panther erscheinen und dies ist ein Vorabhappen.

King Krule- The Noose of Jah City by truepanther

Was macht eigentlich Dave Wrangler?

Toast am Sonntag, den 9. Oktober 2011

Stimmt, schon lange hier im Blog nichts mehr über ihm berichtet. Die Frage ist aber ganz einfach zu beantworten, unser Lieblings-DJ aus Texas macht immer noch feinste Remixe, wie diesen hier zum Beispiel:

Charles Bradley feat. Lauryn Hill – Doo Wop, Trouble in the Land (Dave Wrangler Remix) by DAVE WRANGLER

Hol dir deinen Bonus!

Toast am Samstag, den 8. Oktober 2011

Wer bei dieser Überschrift an unsere lustigen Banker mit den vollen Taschen gedacht hat, liegt falsch. Es geht hier auch nicht um Spammails. Es geht um Literatur! Ja, wirklich, Literatur! Skint & Demoralised, die Band um den Engländer Matt Abbott, haben sich was Hübsches für ihre neue Single ausgedacht. Zu jedem Download ihres Songs “Hogmanay Heroes” gibt es als Bonus eine Kurzgeschichte dazu!
Wenn ihr auf den folgenden Link klickt, könnt ihr euch, im Austausch gegen eine Mailadresse, den Song und die Kurzgeschichte runterladen, dazu gibt es auch noch die Lyrics und das Artwork. Ein super Schnappo ist das!

http://skintanddemoralised.bandcamp.com/album/hogmanay-heroes

Seit gestern ist die Band in England auf Tour. Im Dezember sind auch einige Termine in Deutschland geplant, zur Zeit stehen Dresden und Berlin fest, vielleicht kommen noch einige Städte dazu.

Skint & Demoralised ©Alex Knight Photography

www.skintanddemoralised.co.uk
www.facebook.com/skintanddemoralised
@iammattabbott

Wir brauchen Gummikrokodile!

Toast am Freitag, den 30. September 2011

Hitzewelle über Hamburg! Der Wetterbericht sagt tatsächlich zum ersten Oktoberwochenende einen Wärmerekord voraus. Da fallen Wörter wie “Sonne satt” und “Traumwochenende”. Na gut, dann packen wir die Spekulatius halt wieder ein. Viel wichtiger ist die Frage, was könnte der Soundtrack zu diesem Spätsommerwochenende sein? Mein Vorschlag ist TV Girl aus San Diego. Das Duo verbreitet eine herrliche sonnige Atmosphäre in ihren Popsongs, da sehe ich mich im Swimmingpool auf einem aufblasbaren Gummikrodkodil liegen und der Herr von kiezterror.de reicht mir ein Zitroneneis.
Die folgende EP ist zwar schon im Juli erschienen, gibt es aber auf ihrer Facebookseite als free Download. Dort kann man auch ihre aktuelle Single “Girls Like Me” hören.

Benny and the Jetts EP by TV Girl

Hamburger Filmfest

Toast am Donnerstag, den 29. September 2011

Wie ihr sicherlich wisst, läuft seit heute das Hamburger Filmfest. Aber wisst ihr auch, dass es zum ersten Mal den Schwerpunkt “Musik” gibt? Da freut sich der Toast und hat auch gleich einen Tipp parat: “Sound It Out”, ein Film von Jeanie Finlay über einen Plattenladen in Stockton-On-Tees.

Hier ist die offizielle Filmbeschreibung:
Es geht um mehr als nur um laute Töne. Jahrzehntelang boten unabhängige Plattenläden wie „Sound It Out Records“ in Stockton-On-Tees den Musikfans Orientierung und Lebenszweck. Bei Tom Butchard gibt’s noch immer alles, von ABBA bis Zappa, von Pop bis Dance. Er ist ein Musik-Weiser, der schrägste Scheiben kennt und beschaffen kann. Der Film setzt Butchard, seinem Laden und seinen Kunden ein Denkmal. Bald wird die digitale Musikrevolution auch diesen Vinyl-Dino die Existenz kosten.

Infos und ein Trailer gibt es hier: www.filmfest-hamburg.de/de/programm/film/Sound-It-Out/6486 und eine Übersicht und weitere Infos über das Filmfest sind hier: www.filmfest-hamburg.de

UPDATE: Michelle Records zeigt den Film am 7. Oktober um 19 Uhr im Laden, Infos gibt es bei Facebook

Sehr schnieke und mit Frithel…

Toast am Mittwoch, den 28. September 2011

… an den Drums, traten die Helmholtz Resonators im Juli im Cafe 1001 auf und wurden dabei gefilmt. Frithel ist der Neue, vielleicht erinnert ihr euch, Manrose Finesteride hat die Band vor kurzem verlassen und Frithel Stock-Stone kam als Ersatz. Gut macht er das!

“Die Ganze Platte” mit Cornershop

Toast am Dienstag, den 20. September 2011

Heute gibt es “Die Ganze Platte” auf FSK mit dem aktuellem Album von Cornershop “And The Double-O Groove Of, feat. Bubbley Kaur”. Und mit mir. Von 13-14 Uhr.
http://www.fsk-hh.org/transmitter/die_ganze_platte_cornershop_and_the_double_o_groove_of_feat_bubbley_kaur/60750

Update: Hier ist die Sendung zum nachhören:
Cornershop on Die ganze platte – 200911 by cornershop

Die Jim Jones Revue beim mittäglichen Waldspaziergang

Toast am Samstag, den 17. September 2011

Die Jim Jones Revue ist zur Zeit auf Tour in den USA. Letzte Woche haben sie bei David Letterman gespielt (das Video ist hier: http://www.toastonfire.de/?p=5369). Gestern haben sie ein Mittagskonzert gegeben. Nebenbei bemerkt, was ist denn das für eine gruselige Erfindung? Mittagskonzerte??? Brutal! Naja, jedenfalls kann man das Konzert online hören. Ich weiß nicht wie lange es online bleiben wird, also macht es jetzt schnell. Es sind acht Songs in 30 Minuten. Wow. Hier gehts los:
http://www.npr.org/2011/09/12/140414197/live-today-the-jim-jones-revue-in-concert

The Jim Jones Revue
Die Jim Jones Revue beim wöchentlichen Sonntagsnachmittagsspaziergang, bevor sie im Gasthof “Zur Goldenen Hirschkuh” ein Kännchen Kaffee mit Streuselkuchen genießen

80 Jahre und schon oft totgesagt…

Toast am Samstag, den 17. September 2011

… ist die Vinylplatte. Als ich heute abend Soul Stew auf FSK gehört hab und mich dabei bei Twitter umschaute, was so los ist, fiel mir der folgende Tweet auf: “33er-LP wurde vor 80 Jahren erfunden”. Das bezog sich auf einen Artikel in der Schwäbischen Zeitung, die schrieb, dass die Vinylplatte 80 Jahre alt wurde. Hm? Hab ich ich nicht mitbekommen!
Hier gibt es den Artikel:
http://www.schwaebische.de/journal/kultur/musik_artikel,-33er-LP-wurde-vor-80-Jahren-erfunden-_arid,5133686.html

Stranger Son abgeschnippelt!

Toast am Freitag, den 16. September 2011

Es gibt was neues von Stranger Son Of WB! Zuerst einmal, Stanger Son Of WB ist jetzt nur noch Stranger Son, das “Of WB” wurde abgeschnippelt. Das hatte übrigens nie eine Bedeutung, wie sie Marc Riley bei ihrer ersten BBC-Session erzählten.
Letzte Woche erschien die 12″ EP “Inside Many Summers” bei White Box Recordings aus Manchester, limitiert auf nur 250 Exemplare, aber es gibt auch einen Download zu kaufen. Mehr Infos, auch über das geplante neue Album, gibt es auf der Webseite von White Box: http://whiteboxrecordings.blogspot.com

Inside Many Summers by Stranger Son

Bei der Band scheint sich wenig verändert zu haben. Neben Gareth Smith (Foto) ist auch wieder Lonelady dabei und Mitglieder von Gnod. Die haben übrigens auch eine Seite bei Soundcloud: http://soundcloud.com/gnod

Gareth Smith von Stranger Son

Die Helmholtz Resonators nackt!

Toast am Sonntag, den 11. September 2011

Zur neuen Single der Helmholtz Resonators gibt es jetzt auch ein Video. Und was auffallend ist – es sind kaum noch Bärte vorhanden! Nur der Neue, Frithel Stock-Stone, hat eine famose Gesichtsbehaarung. Die anderen Helmholtz Resonators sehen ohne Schnurrbärte fast nackt aus. Aber vielleicht haben sie die auch nur zu Hause liegen gelassen und beim nächsten Mal sind sie wieder an Ort und Stelle…

Proton Beast EP

Toast am Sonntag, den 11. September 2011

Proton Beasts stammen aus Neuseeland und sind Westley Holdsworth (Gitarre, Vocals) und Stu Harwood (Drums, Vocals). Stu Harwood kennen wir noch aus seiner Zeit, als er London wohnte und dort Drummer bei Fulangchangandi war. Hier gibt es das Interview mit ihm: http://www.toastonfire.de/?p=1401
Dann aber lief sein Visum ab und die gnadenlose Einwanderbehörde schickte ihn zurück. Aber er macht immer noch Musik! Und Fulangchangandi übrigens auch noch.

Stu und Fulangchangandi haben übrigens Blogs, also gerne hier mal lesen:
http://www.borderline.co.nz
http://fulangchangandi.blogspot.com/

und hier noch die Facebookadresse:
http://www.facebook.com/protonbeast

empiehzries von der biebiecie

Toast am Samstag, den 10. September 2011

Für alle, die immer auf der Suche nach neuer Musik und Freebies sind, ist die Morgensendung von BBC 6Music ein guter Tipp. Auf der Webseite im Blog gibt es jeden Tag ein “Mpfree”, wie die Mp3s dort heißen. Diese Woche gab es Mp3s von Little Dragon, Los Campesinos!, Stacy Lane, Kurt Vile und den Strange Boys. Alle zusammengefasst gibt es hier im BBC-Blog:
http://www.bbc.co.uk/blogs/laurenlaverne/2011/09/mpfree-ep-9th-september-2011.shtml
Dies sind alles offizielle Mp3s und manchmal muss man sich dafür in eine Mailingliste eintragen. Das kann schon lästig sein, aber trotzdem lohnt es, immer wieder mal auf die Webseite zu schauen, was das BBC-Team dort zusammen trägt.

eien Wiese in Italien mit einem Typen drauf, der ein gelbes Frisbee in der Hand hält
Freebie, nicht Frisbee! FREEBIE! (Foto von Claudio Cigna)

Manrose Finesteride raus, Frithel Stock-Stone rein

Toast am Freitag, den 9. September 2011

Das ist er nun, der Neue bei den Helmholtz Resonators: Frithel Stock-Stone. Wie die anderen scheint auch er ein großer Freund des Schlagzeugs zu sein. Erinnert ihr euch? Das Schlagzeug war der Grund für die Bandgründung! Hier ein Auszug aus einem etwas älteren Interview mit Garland:

Warum tauscht ihr so oft die Instrument während eines Konzertes? Ist das nicht ganz schön stressig für euch?
Eigentlich haben wir die Band nur gegründet, damit jeder mal Schlagzeug spielen kann! Wir alle spielen noch andere Instrumente, wenn es erforderlich ist. Die meisten Musiker können es nicht abwarten, endlich mal ans Schlagzeug zu kommen, wenn sie im Übungsraum sind. Also haben wir uns entschieden, nach jedem Song die Instrumente zu tauschen, so dass alle mal mit dem Schlagzeug spielen dran kommen. Der Rest entwickelt sich dann von selber.

Das ganze Interview befindet sich hier: http://www.toastonfire.de/?p=2795

Frithel Stock-Stone
Frithel Stock-Stone, Foto: Elixabete Lopez


Falls ihr jetzt besorgt denkt, Frithel ist ja ein bisschen rot im Gesicht, was ist mit ihm? Da kann ich euch beruhigen, er hat nur Hummeritis, eine solidarische Erkrankung der oberen Hautschicht, die reagiert, wenn in der Nähe ein Hummer gekocht wird. Und die Helmholtz Resonators haben sich alle noch schnell vor dem Fotoshooting eine Fischfrikadelle auf die Hand geholt.

Und Frithel ist nicht die einzige Neuigkeiten aus dem Hause Helmholtz! Es gibt eine neue Single! “Hades” heißt sie und kommt am 26. September auf Trashmouth Records raus.
HADES by THE HELMHOLTZ RESONATORS by Trashmouth Records

Und Medicine Eight, die auch schon die letzte Single der Helmholtz Resonators, “Bombs”, remixt haben, haben hier auch wieder zugeschlagen.
HADES – MEDICINE 8 REMIX (Radio edit) by Trashmouth Records

Mehr Helmholtz Resonators im Internet:
The Helmholtz Resonators @ Facebook
The Helmholtz Resonators @ YouTube
The Helmholtz Resonators @ Twitter
The Helmholtz Resonators @ normale Webseite

Fred, vom Jupiter in die Disco!

Toast am Freitag, den 9. September 2011

So, mal ein bisschen die Spinnweben und den Staub hier aus dem Blog wegputzen… *husthust*
Bei Soundcloud hab ich einen schönen Remix von “Fred von Jupiter” von Andreas Dorau gefunden. Er stammt von Nicholas Thurgood, der bei den Subliminal Girl als Nicky Biscuit Synthesizer gespielt hat. Die kennt ihr vielleicht noch über The Bridport Dagger, die sich mit den Subliminal Girls den Drummer geteilt haben. Aber beide Bands gibt es leider nicht mehr.

Fred Vom Jupiter (Icb80′s Spaceman remix) by Icb80

The Jim Jones Revue bei David Letterman

Toast am Mittwoch, den 7. September 2011

Wow! Gestern war die Jim Jones Revue bei David Letterman zu Gast. Schön, dass das geklappt hat, der Termin war schon vorher geplant, aber dann kam “Irene” dazwischen und mit dem Unwetter wurde auch ihr Flug gestrichen. Aber gestern war es soweit und – wow!

Größer und schöner ist es auf der YouTube-Webseite abrufbar:
http://www.youtube.com/watch?v=LXzm-jS4n0w&feature=youtu.be
Auf ihrer Facebook-Seite gibt es auch Fotos von der Probe.