Posts Tagged ‘Dutch Uncles’

Dutch Uncles – Cadenza (einmal anders)

Dienstag, Februar 28th, 2012

Jaja, unsere schnelllebige Zeit. News von gestern sind kalter Kaffee und der Kram von vor drei Wochen interessiert niemanden mehr. Ich weiß nicht, ob das wirklich so ist. Mich interessiert das noch. So wie dieses famose Video mit den Dutch Uncles, was schon vor drei Wochen veröffentlicht wurde und ich jetzt erst entdeckt habe.
Und das offzielle Video von Cadenza gibt es übrigens hier: http://vimeo.com/31920503

Harry Brandt – Dutch Uncles from shbx on Vimeo.

Duncan found one of his favorite records
in Harry’s collection.
While he dances to the impossible rhythm of the song
we hear the thoughts of his fellow band members.

www.harrybrandt.nl
-
A Film By:
Jeroen van der Poel
&
Bram Loogman
-
© 2012 jeroenvanderpoel.nl

Vorschau 14.09.2010

Montag, September 13th, 2010

Nachdem die letzte Toast On Fire-Sendung leider ausfallen musste, auch wegen technischer Probleme im Studio 2, wird die nächste Sendung total super. Nicht nur, dass es eine neue Folge von Popkontext-Radio mit Barbara Mürdter gibt, diesmal hat Barbara Momus zu Gast, sondern es gibt jede Menge Knüller! Knüller Nummer eins: Ein bisher unveröffentlichter Track von Boy Division im Rahmen unserer Aktion “One Year with Boy Division”! Knüller Nummer zwei: Die neue Single “Fragrant” von den Dutch Uncles! Und die ist so frisch, frischer geht es nicht, die ist noch ganz warm und knusprig und riecht mmh. Die kommt offiziell erst im November raus! Knüller Nummer drei: Endlich wird Boney M im Toast gespielt werden! Die Moderatorin wird passenderweise dazu in einem engen Silberlaméhöschen erscheinen, mit Plateaustiefel! Also, schaltet ein! Wenn die Helmholtz Resonators “Toast is on fire” singen, geht es los.


Links gegen Langeweile

Samstag, Juli 31st, 2010

Für alle, die sich an diesem Wochenende mopsen sollten, habe ich mal drei schöne Links zum Zeitvertreib rausgesucht:

Der Guardian diskutiert die wichtige Frage, welches Schuhwerk bei einem Gig angemessen ist. Jeder, der schon mal von einem Crowdsurfer einen Doc Martens ins Gesicht bekommen hat, der sollte das hier lesen:
“Ask the indie professor: Shoes, phones and other gig accessories”
http://www.guardian.co.uk/music/musicblog/2010/jul/26/ask-indie-professor

Bei Spiegel Online gibt es einen sehr schönen Bericht über alte, legendäre Tonstudios, z.b. Hansa-Studio, Abbey Road, Joe Meeks Zuhause, The Snakepit, Sun Studio usw., mit sehr tollen Fotos: “Irrsinn am laufenden Band”
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a11061/l0/l0/F.html

Und zu Schluß noch ein Hinweis auf eine tolle Webseite aus England: “A Negative Narrative”. Es ist eine reine Interview-Webseite, die Macher fragen Bands und die antworten in Fotos! Das ist nicht nur eine super Idee, sondern auch super interessant. Und erstaunlich, witzig und teilweise ganz schön schräg.
Viele Bands, die dort auftauchen, stehen auch auf den Playlisten von Toast On Fire, z. B. The Brute Chorus, Black Daniel, Everything Everything, Dutch Uncles, The Hobopop Collective …
http://anegativenarrative.com

Playlist 27.07.2010

Dienstag, Juli 27th, 2010

1. Stunde
The Helmholtz Resonators – Toast On Fire-Jingle
The Blizzards – Hab keine Lust heut’ aufzustehn
Delorean – Come Wander
Janelle Monáe – Wondaland
Dutch Uncles – Face In
Shadows Of Knight – Shake
Thee Attacks – Love In Disguise
The Jim Jones Revue – High Horse
The Godfathers – Time Is Now
The Eighties Matchbox B-Line Disaster – Never Be The Same
Carl Carlton – Everlasting Love
The Black Keys – Everlasting Light

2. Stunde
Primus – Wynona’s Big Brown Beaver
Pilooski – AAA
How To Loot Brazil – Backwater Prick (30.07., Astra Stube)
Louis Lament – Sugar Sugar
Bob & Earl – Harlem Shuffle
Black Daniel – Move Like Royalty
Eels – This Is Where It Gets Good
Prince – Take Me With U
Wavves – Linus Spacehead
Boy Division – White Wedding
Panic Attract – The Wrong Place (The Helmholtz Resonators RMX)

3. Stunde
Dutch Uncles – Steadycam
Dutch Uncles – The Ink

Mixtape von Duncan Wallis (Dutch Uncles)
1. Everything Everything – Schoolin’
2. Bombay Bicycle Club – Ivy & Gold
3. Clor – Love + Pain
4. Field Music – Let’s Write A Book
5. Talking Heads – Making Flippy Floppy

Dutch Uncles – Ocduc
Delphic – This Momentary (Everything Everything Remix)
Palais Schaumburg – Wir bauen eine neue Stadt
Airship – Algebra

Interview mit Duncan von den Dutch Uncles

Dienstag, Juli 27th, 2010

Die Dutch Uncles kommen aus Manchester, aber es verbindet sie etwas mit Hamburg. Nicht nur, dass sie viel und gerne vom Toast gespielt werden, nein, da gibt es noch etwas anderes. Und das könnt ihr hier im Interview mit Duncan von den Dutch Uncles nachlesen.

You can read the full interview in English here

Hallo und vielen Dank, dass du meine Fragen beantwortest. Könntest du bitte zuerst sagen, wer du bist und wo du dich gerade aufhältst?
Mein Name ist Duncan und ich bin der Sänger von den Dutch Uncles. Ich bin gerade zu Hause und liege im Bett.

Wie geht es euch denn so? Ich glaube, ihr seid gerade im Studio, um an eurem zweiten Album zu arbeiten, oder?
Wir haben mit den Aufnahmesessions für das neue Album angefangen, im Moment nehmen wir gerade die Songs auf, die wir schon in den letzten zwölf Monaten gespielt haben, so dass wir die ersten paar Wochen jetzt damit verbracht haben, das mit dem alten Material erstmal nachzuholen. Aber wir haben noch ein paar außergewöhnliche Schmankerl in petto, die wir demnächst aufnehmen werden und von denen wir ziemlich begeistert sind.

Ihr habt euer Debütalbum in Hamburg, in Rothenburgsort aufgenommen. Das zweite Album nehmt ihr jetzt in Manchester auf. Wie sehr beeinflussen die unterschiedlichen Städte eure Musik? Was würde passieren, wenn ihr mal in einem Studio in Jamaica aufnehmen würdet?
In Hamburg aufzunehmen war fast so etwas wie ein Urlaub, so ein Urlaubsfeeling hatten wir eigentlich nicht mehr, seit wir mit der Band angefangen haben. Alleine die Tatsache, dass wir nicht mehr neben unseren täglichen Jobs und unserem Privatleben aufnehmen mussten, war ein großer Vorteil, der uns aber auch einiges über das Stadium, in dem wir uns befinden, klar gemacht hat. In Manchester aufzunehmen dagegen fühlt sich nicht anders an als früher, als wir noch Demos aufgenommen haben, aber anderseits haben wir Vibraphone und Congas und jede Menge anderen tollen Kram, auf dem wir spielen können, so dass es ein sehr viel reichhaltiger Sound ist als wir zuerst gedacht haben.
Und Jamaica sparen wir uns auf für unser fünftes Album, das wird dann ein echtes Absturzalbum im Happy Mondays Style.

Dutch Uncles
“Also Jungs, ein Foto müssen wir noch machen und das muss der totale Knaller sein. Das ist für Toast On Fire, da müssen wir was bieten. Los Duncan, zieh dein T-Shirt aus!”


Wie wichtig ist Manchester für euch, da zu leben und zu arbeiten, mit all dieser großen musikalischen Geschichte? Oder hast du die Nase voll davon, immer wieder darauf angesprochen zu werden?

Es ist schon wichtig für uns, weil wir hier angefangen haben und es ist natürlich auch wichtig für junge Leute, die gerade erst entdecken, was Manchester schon alles musikalisch hervorgebracht hat. Aber davon mal abgesehen, scheint jeder um uns herum wesentlich aufgeregter über das zu sein, was hier in Manchester passiert, als wir. Die Fragen und Erwartungen sind aber manchmal schon ermüdend… und ganz besonders die ganzen Besprechungen, die es sich damit so leicht machen.

Wie war eure Zeit in Hamburg? War es nur Arbeit oder konntet ihr auch mal ausgehen?
Unsere gute Freundin und Fotografin Nina Kolle ist mit uns einige Male nach St. Pauli gegangen. Das wird auf jeden Fall unser erster Anlaufpunkt, wenn wir nach Deutschland zurück kommen. Unsere Lieblingsclubs sind Meine Kleineraumdisko und das Uebel & Gefährlich

Konntet ihr während eurer Zeit in Hamburg mal lokale Spezialitäten probieren? Habt ihr zum Beispiel mal ein Franzbrötchen gegessen?
Wir haben befürchtet, dass der Besuch einer Bäckerei eine einschüchternde Erfahrung wird, wir haben einfach normales Brot gegessen, so dass wir nicht erleben mussten, wie wir beim Versuch deutsch zu sprechen komplett versagen.

Steve Hanley, der fast 20 Jahre bei The Fall gespielt hat, hat mal gesagt, er hat nur angefangen Musik zu machen, weil das Wetter in Manchester so schlecht sei, immer nur Regen, so dass er mit seinen Freunden nie draußen abhängen konnte, also haben sie kurzerhand eine Band gegründet. Wie war das bei euch, welche Gründe hattet ihr?
Wir haben uns nach dem College immer betrunken und Luftgitarre gespielt und haben das schließlich als Signal verstanden.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass The Fall einen Einfluss auf die Dutch Uncles haben. Wer sind denn eure musikalischen Helden?
The Strokes und The Futureheads waren die ersten Bands für uns. Dann haben wir den Film “Stop Making Sense” von den Talking Heads gesehen und das war noch mal ein Neustart für uns als Band.

Kennt ihr deutsche Bands, die ihr mögt?
Wir haben 1000 Robota kennen gelernt, als wir in Hamburg waren, sie hatten da gerade das Cover von Palais Schaumburg’s “Wir bauen eine neue Stadt” aufgenommen. Das ist immer noch einer unserer Lieblingsclubknaller.

Toast On Fire ist eine Sendung am frühen Morgen und immer sehr interessiert, was das Frühstück betrifft. Was wäre ein perfektes Frühstück für dich?
Rühreier und Croissants… und ein Cappuccino. Jawoll!

Ihr habt schon viel in Deutschland gespielt, wie unterscheiden sich deutsche Fans und Publikum von den englischen?
Deutschland gibt einer Band aus Manchester ein irgendwie geheimnisvolles Gefühl. Die meisten haben keine Ahnung, wie wenig Romantik es da gibt, wo wir herkommen. Und so hat das alles für uns, als wir in Deutschland gespielt haben, eine völlig neue Bedeutung bekommen und wir waren ziemlich deprimiert, wie du dir vielleicht vorstellen kannst, als wir dann nach England zurück gekehrt sind. Obwohl, England ist auch gut!

Habt ihr Pläne für ein Hamburg-Konzert oder eine ganze Tour durch Deutschland?
Wir reden da andauernd drüber, aber jetzt gerade geben wir unser ganzes Geld für die Aufnahmen im Studio aus, es ist also nur ein Wunschtraum. Ich denke, wenn wir das zweite Album fertig bekommen haben, werden wir einen ernsthaften Versuch starten, wiederzukommen.


www.dutchuncles.co.uk
www.facebook.com/dutchuncles
www.twitter.com/dutchuncles
www.myspace.com/dutchuncles
www.formspring.me/dutchuncles
www.lastfm.de/music/Dutch+Uncles
www.loveanddisaster.co.uk

Love & Disaster @ BBC

Freitag, Juni 11th, 2010

Love & Disaster ist ein recht junges Label aus Manchester. Die erste Platte, die Compilation “Love & Disaster 1″, erschien Ende letzten Jahres mit vielen tollen Bands, Airship, Dutch Uncles und Delphic, remixed von Everything Everything.

Seit der ersten Compilation ist viel los bei Love & Disaster. Vor kurzem wurde eine EP von Airship veröffentlicht und gleich danach erschien eine Single der Dutch Uncles. Und was mich besonders freut, eine weitere Compilation “Love & Disaster 2″ ist in Planung.

Aber Love & Disaster ist nicht nur ein Label, sondern auch eine Filmproduktion, und demnächst kommt auch noch eine umfangreiche Webseite dazu und es scheint, da sind noch andere Dinge in Planung. Das ist schon sehr beeindruckend und so hat Huw Stephen von der BBC jetzt Love & Disaster zum “Label Of The Week” gekürt und ein Interview mit Dan Parrott, dem Gründer von Love & Disaster, geführt. Ihr könnt es jetzt hier auf der Seite abrufen.
Den ganzen Beitrag von Huw Stephen findet ihr in seinem Blog:
http://www.bbc.co.uk/blogs/introducing/2010/06/huws_diy_label_of_the_week_lov.shtml

Mehr Infos von Love & Disaster gibt es hier:
Love & Disaster @ MySpace
Love & Disaster @ Twitter
Love & Disaster @ Soundcloud
Love & Disaster @ Vimeo
Love & Disaster @ normale Webseite

Und zum Schluß gibt noch ein Leckerli! Passend zur Fußball-WM haben die Dutch Uncles einen Fußball-Song herausgebracht und verteilen ihn als free download:

http://www.loveanddisaster.co.uk/dutchunclesworldcup