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Me My Head – Autumn, Teil 2

Freitag, November 13th, 2009

In den letzten Wochen hat “Autumn” von Me My Head ganz schöne Wellen geschlagen. Vielleicht auch durch den tollen Remix der Hamburger Dancing Pigeons. Ich wollte gerne mehr über den Song erfahren und hab Dave, dem Gitarristen und Songschreiber, ein paar Fragen geschickt.

Worum geht es in dem Song?
Der Song berichtet von der Misere eines Menschen, der überwältigt von seinen (oder ihren) Gefühlen ist. Die ergreifende Natur des Lebens – einen Baum anzuschauen oder einen tiefroten Himmel und dabei völlig überwältigt von dessen Schönheit zu sein, dabei aber die eigene Existenz und Bedeutung zu hinterfragen. Es ist ein bißchen existentialistisch.

Was hat dich zu diesem Song inspiriert?
Das war von Goethe “Die Lieden des jungen Werthers”, von Albert Camus “Der Frühling“ und natürlich meine eigene Lebenserfahrung, dies alles hat mich inspiriert.

Euer Album “Survival In No Man’s Land” kommt Ende November auf den Markt. Ist “Autumn” ein Vorgeschmack darauf oder sind die anderen Songs ganz unterschiedlich?
“Autumn” ist schon einer der düsteren und gefühlvolleren Songs auf dem Album. Die anderen Stücke sind eher direkter, vielleicht sogar ein bisschen aggressiver, obwohl sich viele ähnliche Themen und Emotionen auf dem Album wiederfinden.

Das Album “Survival In No Man’s Land” kann man ab den 23. November im digitalem Fachhandel wie z.B. iTunes kaufen. Die Single “Autum” ist bereits erhältlich, z.B. hier.

 

For all English speaking readers:
click here for the English version of the interview.

Autumn-Cover

Playlist 07.07.2009

Dienstag, Juli 7th, 2009

1. Stunde
Black Time – The Days Are Too Long And The Nights Are Too Short
Kwes – Heart At Home
Found – Now We’ll Never Make The Playlist
Tigerbeat – Tongue Kung Fu
Dub Trio – Bay vs. Leonard
Hey-O-Hansen – Once
Major Lazer (feat. Mr. Vegas & Jovi Rockwell) – Can’t Stop Now
Nora Dean – Scorpion
DJ Graham B – Oye Mi Ritmo
The Lucksmiths – T-Shirt Weather (10.07., Prinzenbar)
Tripping The Light Fantastic – Paul And Linda (12.07., MS Claudia)

2. Stunde
The Beatles – Birthday
“About A Boy”, eine Kolumne von und mit Sebastian Dalkowski:
heutige Folge: “Jürgen, trink Kamillentee”

The Voluntary Butler Scheme – Tabasco Sole

   Interview mit Louis Lament
   Louis Lament – Pimp Bride With A Smoke Smile
   Louis Lament – On Fire
   Louis Lament – Something To Someone
   Louis Lament – Golden Fleece
   Mother Tongue – Always Forever
   Louis Lament – Have A Good Time
   Louis Lament – Your Alibi
   Louis Lament – My Dear Loneliness
   Louis Lament – Oh Darlin’
   Louis Lament – I Wanna Know

3. Stunde
Tschilp – Madonna

   Mixtape von Tschilp mit ihren Lieblingsliedern

   1.Experimental Dental School – Dark Stars In Daylight
   2.Blonde Redhead – Futurism Vs. Passeism Pt. 2
   3.Portishead – The Rip
   4.Halma – Opal
   5.Sonic Youth – Nevermind (What Was It Anyway)

Tschilp – Skametal
The Bridport Dagger – Slipped Disco
White Denim – Sex Prayer
The Helmholtz Resonators – Land Of Dreams
Frank Triolo – Ice Cream Baby

Vorschau 07.07.2009

Montag, Juli 6th, 2009

Morgen haben wir viel vor! Es wird auf jeden Fall das Tschilp-Mixtape gespielt, das ich leider letztes Mal zu Hause vergessen hatte. Aber fangen wir mal von vorn an, bzw. mit der ersten Stunde. Da wird gibt es Sommermusik geben (naja, wohl eher meine Vorstellung von Sommermusik). Um 7 Uhr ist Sebastians Komume dran und die heißt diesmal: “Jürgen, trink Kamillentee”. Danach gibt es ein Interview mit Louis Lament, die jetzt gerade ihr Debütalbum “Golden Fleece” auf TV Eye Records herausbracht haben. Vor einiger Zeit hab ich ein Interview mit ihnen gemacht, als sie hier in Hamburg spielten.
www.myspace.com/louislament
Und dann ab 8 Uhr kommt das Mixtape von Tschilp. Deren Debütalbum “Whole Days In The Trees” ist auch jetzt gerade rausgekommen, beim Hamburger Label Fidel Bastro. Es wird also ganz viel neue Musik morgen geben!
www.tschilp.org


Louis Lament backstage

Louis Lament backstage, nach dem Interview. Von links: Brian, Stefan, Pilo. Super Idee von mir, die Band neben einem gleißend hellen Getränkekühlschrank zu positionieren.

Interview mit Fulangchangandi

Samstag, Juni 20th, 2009

fulangchangandi haben in den letzten Sendungen nicht nur mir sehr gut gefallen. Deswegen wollte ich unbedingt mehr von ihnen wissen. Die Band besteht aus Nick Peel (Gitarre/Gesang), Stuart Gardham (Gitarre), Anthony Lander (Bass/Gesang) und Stu Harwood (Drums). Letzteren hab ich per Mail ein paar Fragen geschickt und hier ist das Ergebnis:

(You can read the english version of the interview on the Fulangs Myspace page in the blogs. Click here.)

Wer bist du und wo bist du gerade?
Ich bin Stu Harwood, der Drummer von fulangchangandi, und ich sitze im Wohnzimmer meiner Wohnung in Hackney, London.

Woher kommt euer Name, fulangchangandi, und was bedeutet er?
“Fulang Chang and I” ist ein Bild von Frida Kahlo. Was das Bild bedeutet? Nun, das muss jeder für sich selbst entscheiden!

Kannst du uns ein bisschen was von euren früheren Bands erzählen? Ich weiß, Nick hat vorher in Jesus Knives gespielt, was ist mit den anderen?
Stu G spielt hin und wieder in einer Band aus Manchester, La Haine. Das ist eine ziemlich heftige Band, die Postrock spielt. In Dunedin (in Neuseeland) spielen Anthony und ich (Stu H) seit 2002 in einer ziemlich verdrehten Popband, die The Tweeks heißt.

Wie habt ihr euch alle getroffen?
Ich bin Ende 2008 von Neuseeland nach London gezogen und hab mir die “Drummer gesucht”-Anzeigen im Internet angeschaut. Nachdem ich mir jede Menge grässliche Bands auf MySpace angehört habe und auf einigen echt fürchterlichen Auditions war, hab ich dann Stu G und Nick kennen gelernt. Wir haben gejammt, was wirklich großartig war. Und da sie noch einen Bassisten suchten, hab ich ihnen gleich meinen Kumpel Anthony vorgeschlagen. Am selben Abend waren wir dann noch alle zusammen gemeinsam im Pub. Anthony ist letztendlich in der Band gelandet, ohne vorher eine einzige Note gespielt zu haben.

Und wie sieht dein Leben aus, wenn du keine Musik machst?
Ziemlich langweilig. Ich bin der Typ Mensch, der im Urlaub immer ganz unruhig wird, wenn er mal eine Woche lang nicht am Schlagzeug sitzen kann. Ironischerweise, denn meine Nicht-Musiker-Freunde finden das im Urlaub immer langweilig. Ergibt das einen Sinn?

fulangchangandi

fulangchangandi

Wie würdest du eure Musik beschreiben?
Auf gewisse Art sind wir schon minimal. Vielleicht nicht unbedingt, was die Arrangements betrifft, aber wir mögen es, einige kleine musikalische Ideen zu nehmen und dann zu versuchen, diese so weit es geht zu entwickeln. Um ehrlich zu sein, wir alle scheinen doch lieber die schrägen, seltsamen und rauen Ideen zu mögen, als die offensichtlicheren und schöneren.

Wer hat musikalisch Einfluss auf euch?
In der Band hat natürlich jeder seine eigenen Favoriten, aber ich denke, wir können uns schon auf einige Bands einigen, die wir alle toll finden, wie zum Beispiel Slint, Shellac, My Bloody Valentine und Operation Rolling Thunder

Habt ihr interessante Nebenprojekte oder kennt ihr Bands, die wir unbedingt hören müssen?
Hahaha, ja natürlich, jede Menge! Die Londoner Noiserock-Szene ist voll von großartigen, wirklich großartigen Bands. Hört euch unbedingt Silent Front, One Unique Signal und 85 Bears an, die werden euch umhauen! Und einige Bands aus Neuseeland, die wir auch sehr mögen, sind zum Beispiel HDU (oder High Dependancy Unit), Operation Rolling Thunder, The Clean, und The Verlaines

Wie war das, als ihr jetzt die EP aufgenommen habt?
Das war ganz großartig! Einer meiner Freunde von zu Hause, Hugh Harlow, ist Dozent an der School of Audio Engineering Studies und hat dort mit uns aufgenommen. Anthony und ich kennen ihn schon seit Jahren, so war es zumindest für die Hälfte der Band eine sehr angenehme Sache, mit ihm aufzunehmen. Wir haben es geschafft, alles an einem einzigen Tag zu machen und hatten am Ende sogar noch Zeit, um einen trinken zu gehen.

Wo kann man hier in Deutschland eure EP bekommen? Oder ist das eine doofe Frage, weil heutzutage keiner mehr Platten kauft?
Hahaha! Nee, das ist keine doofe Frage! Viele Leute kaufen noch Platten! Ich bin ja so der Typ, wenn ich mal ein Album auf Pirate Bay oder wo auch immer nicht finde, dann kaufe ich es bei iTunes. Ich hasse die CD als Tonträger, ich finde, es ist ein abscheuliches, wirklich abscheuliches Format, was von dieser Erde verbannt werden sollte! Ich liebe Vinyl, aber mein Plattenspieler ist noch in Neuseeland… Ich mag Mp3s. Aber über die hälfte der Leute, mit denen ich zu tun habe, kauft CDs und Vinyl und würden niemals was illegal runterladen. Schon komisch irgendwie…
Unsere Platte kann jeder kostenlos bekommen, man kann sie hier runterladen:
www.last.fm/music/fulangchangandi/fulangchangandi+EP

Und habt ihr schon Pläne für ein paar Konzerte in Deutschland?
Ich würde sehr gerne mal bei euch spielen! Ich hatte das wahrscheinlich lustigste Wochenende meines Lebens in Berlin, so vor 4 Jahren war das. Einige meiner Freunde haben auch schon in Deutschland gespielt und sagen, dass das dort wohl die besten Konzerte überhaupt waren (echt, ungelogen!). Allerdings sind wir eine noch ziemlich junge Band und haben bislang noch keine Kontakte zu Promotern/Managern/Industrie-Wichsern. Hallo ihr Promoter da draußen! Halllloooo!!!!!

www.myspace.com/fulangchangandi

Roggen Roll-Frühstücksfragen mit The Dials

Dienstag, Juni 9th, 2009

Nachdem The Dials ein sehr schönes Morgenminimixtape für den Toast compiliert haben, haben sie sich den Roggen Roll-Frühstücksfragen gestellt.
Los geht’s:

Wer bist du und wo bist du gerade?
Ich bin Andy T, der Keyboarder von The Dials. Ich sitze hier gerade im Sonnenschein an der Küste von Brighton. Aber da es England ist, wird es wohl gleich anfangen zu schneien.

Hört du Musik, wenn du morgens aufstehst? Und wenn ja, welche?
Ich höre das, was gerade im Radio läuft, wenn mein Wecker klingelt, meistens ist es scheußliche 80er Jahre Musik. Aber Sonntags ist Jazz-Tag und da gibt es Musik von z.B. Miles Davis, John Coltrane, Charles Mingus oder Jimmy Smith.

Bist du ein Morgenmuffel oder Frühaufsteher?
Ich bin ein “den ganzen Tag”-Muffel! Grrr.

Hast du schon mal einen Song am frühen Morgen geschrieben? Was inspiriert dich zum Song schreiben?
Ich hab noch nie morgens nach dem Aufstehen einen Song geschrieben. Inspirierend finde ich es eher, schön lange auf zubleiben, bis die Sonne aufgeht.

Von den Dials kommt jetzt Im Juni ein neues Album heraus, Companions Of The Rosy Hours. Kannst du uns ein bisschen was darüber erzählen?
Es ist unser 2. Album und wir sind sehr glücklich damit. Es ist sehr unterschiedlich geworden, fast wie ein sehr gutes Mixtape! Der Name des Albums kommt aus dem Buch Greenmantle, in dem die Companions Of The Rosy Hours eine Band aus lauter Wandermusikern sind, aber in Wirklichkeit sind es Spione!

The Dials

The Dials, nicht beim Frühstück, sondern eher bei einem ziemlich frugalem Snack


Was ist deiner Meinung nach ein gutes Frühstück, wenn ihr auf Tour seid und am Abend zuvor etwas zuviel Rotwein hattet und zu wenig Schlaf? Was tut dir an diesen Morgen gut?

Ein schönes, englisches Frühstück mit Speck, Eiern, baked Beans, Tomaten und geröstetem Brot, dazu einen Becher Tee und die Zeitung. Und Led Zeppelin 3.

Gibt es bei euch schlechte Frühstücksangewohnheiten in der Band?
Martin, unser Sänger, besteht drauf, alles mit einer Menge Schmalz zu braten! Das mag vielleicht ganz gut schmecken, aber ich bin nicht sicher, ob er es so damit bis zum nächsten Album schafft.

Habt ihr in Brighton irgenwelche leckeren Frühstücksspezialitäten? Und hast du irgendwelche Tipps für Leute, die in den Urlaub nach Brighton fahren?
Ich fürchte, Brighton ist nicht gerade als Frühstücks-Hochburg bekannt, wohl auch wegen der vielen Leuten, die die ganze Nacht durchfeiern und dann bis zum Nachmittag schlafen. Aber Frühstück am Strand ist immer toll, egal in welcher Verfassung du gerade bist.

Gibt es Bands aus Brighton, aus deiner Nachbarschaft, die man sich mal anhören müßte?
Pidge, unser Schlagzeuger, spielt noch in einer anderen Band, Thieves By The Code. Ich würde ja gerne sagen, sie sind furchtbar, und er soll lieber seine Zeit mit uns verbringen, aber leider sind sie es nicht, sie sind nämlich wirklich gut.

Kennst du Bands oder Musik aus Deutschland?
Can sind großartig und natürlich kenne ich auch Kraftwerk.


www.thedials.co.uk
www.myspace.com/thedialsuk

Das Album Companions Of The Rosy Hours erscheint in Deutschland am 26. Juni und ist u.a. über Cargo Records zu beziehen.

Roggen Roll-Frühstücksfragen mit The Sea (UK)

Donnerstag, April 16th, 2009

Jetzt in Deutschland unterwegs sind zur Zeit The Sea aus England, genauer gesagt, sie kommen aus Newquay in Cornwall. Und sie müssen wohl korrekterweise The Sea (UK) genannt werden, da es ja noch The Sea aus Hamburg gibt… so was…
“Unsere” The Sea, das Brüderpaar Peter und Alex Chisholm, haben eine ganz tolle Platte mit auf Tour dabei, ihr Debütalbum “Get It Back”, das einen morgens so wunderbar wach machen kann, so dass ich ihnen heute morgen ein paar Fragen geschickt habe. Und Peter, der Gitarrist und Sänger hat sie ruckzuck zurückgeschickt. Und ein Mixtape hat er auch für den Toast compiliert, das hören wir am Dienstag. Und am Samstag, den 25., gehen wir alle in den Grünen Jäger und bewerfen die Band mit Teebeuteln, damit Peter nicht immer so schlecht morgens wird.

www.myspace.com/theseasounds


I think your album “Get It Back” is perfect for getting up in the morning. How would you describe your music to a bunch of sleepyheads, who hasn’t heard your music before?

OK, here we go… our music is the sound of two guys playing the hell out of their instruments, its pop, its rock and everything else in between.

The Sea (UK)
Peter Chisholm (Gitarre) und Alex Chisholm (Drums)

Do you listen to music in the morning when you wake up? What kind of music?
Alex listens to “Easy” by Lionel Ritchie, I listen to “Rock and Roll Star” by Oasis.

Are you an early bird or a morning grouch?
Alex is a grouch, definitely don’t expect a smile before midday, I quite like the early mornings in a city when no one else is awake, usually this means I haven’t been to bed yet and I’m on my way back from a night club…

Have you ever written a song in the morning? Can you be creative in the morning or is your time the night time?
Errrr, it depends what mood I am in. I have written stuff in the mornings before (”Love Love Love” from our album was written in the morning)

How do you write your music? What inspires you?
The same as every song writer, heart break, joy and everything in between, falling in love is always a good time for writing songs.

Do you know any music or bands from Germany?
Yeah, a really good up and coming band called please.me I was played some of their stuff the other day and it rocked.

What in your opinion makes a good breakfast after a gig with too much booze and less sleep? What cheers you up on those mornings?
More booze :-) Actually I am going to have to say a full english breakfast, it makes you feel great when you’re eating it but afterwards it makes you feel sick!

Are there any bad breakfast habits in the band?
Yes.. I always have a coffee in the mornings but I don’t really like coffee, I like the smell but it actually makes me feel really wired and strange, I spend the next hour asking everyone why I keep doing it???

Interview mit The Magnificent Brotherhood

Dienstag, April 7th, 2009

Passend zum Mixtape gibt es diese Woche ein Interview mit Kiryk von den großartigen Magnificent Brotherhood … die Psych-Garage-Punk Antwort auf den sonntäglichen Tanztee … oder so ähnlich.
Wer also gerne Beine und andere Körperteile schwingt, sollte sich unbedingt am Ostersonntag auf den Weg ins Headcrash machen.
Zuerst aber hier das Interview:

Für alle die euch noch nicht kennen, wer seid ihr, woher kommt ihr, seit wann gibt’s euch?
Wir sind “The Magnificent Brotherhood” aus Berlin und uns gibt es (zumindest in dieser Besetzung und unter diesem Namen) seit Januar 2007.
Wir machen elektrischen Tanz-Rock. …oder so was… Ich spiele Gitarre und singe. Mein Bruder Erik spielt Orgel (nein, keine Hammond; eine Farfisa Compact!) und singt. Jan und Lars spielen Bass und Drums.

Euer Name war ursprünglich um einiges länger. Wie kam’s zu der Kürzung?
Ja, wir hießen ursprünglich “The Magnificent Brotherhood of Eternal Love and The Happiness’s Close Companions”. Das passte zu dem amerikanischen 60s West-Coast-Sound den wir anfangs machten, mit seinen ausgedehnten Instrumental-Passagen. Es war eine Reminiszenz an die alten Bands der Bay Area, aber auch eine Persiflage auf Bandnamen wie Creedence Clearwater Revival, Quicksilver Messenger Service, Peanut Butter Conspiracy etc. Heute konzentrieren wir uns eher auf die Songs und ihre Melodien, weniger auf Instrumental-Passagen. Die Songs sind einprägsamer, kürzer geworden …und eben auch der Name. Obwohl dieser für Neulinge immer noch kompliziert genug ist.

The Magnificent Brotherhood
Ohne irgendwelche Genres zu nennen, wie würdet ihr eure Musik beschreiben?
Wir machen in erster Linie Partymusik, also Tanz-Musik. Ich denke sie ist sehr organisch und eher bauch- als kopfgesteuert. Die Menschen sind heutzutage daran gewöhnt, daß sie sich eine Band “anschauen” und anschließend zum DJ “tanzen”. Wir versuchen das zu ändern. Meistens klappt das glücklicherweise auch. Vielleicht liegt das an den vielen Uptempo-Nummern, die wir spielen. Wir wollen, daß die Menschen eine gute Zeit haben und im Bestfall eben tanzen und sich gehen lassen. Ich glaube das hört man unserer Musik auch an.

Was ist euer musikalischer Background?
Erik hat schon relativ früh angefangen Klavier zu spielen. J.S. Bach hat es ihm sehr angetan; und wenn man Bach mag, kommt man an einer Orgel nicht vorbei. Nun ist es ja aber so, daß niemand zu Bach abtanzt. So kam Erik zur Rockmusik der 60er, in der die Orgel ja ein wichtiges Instrument ist. Ich habe irgendwann die Plattensammlung meines Vaters entdeckt und war (damals noch ein 14 jähriger Run DMC-Fan) davon ziemlich geflasht. Ich bekam eine Gitarre, lernte 3 Akkorde und spielte jeden Song, den ich hörte mit eben diesen 3 Akkorden nach… Heute kenne ich 4 Akkorde und das reicht zum Rocksongs-Schreiben mehr als aus.

Gibt’s bei euch eigentlich einen Bandleader oder geht’s bei euch eher demokratisch zu?

Demokratie ist etwas für Politiker und andere Heuchler. Meiner Erfahrung nach gibt es so was eh nicht, wozu dann so tun als ob das funktionieren würde. Wir haben früher versucht gemeinsam Songs zu schreiben, jedoch haben wir uns dabei eher behindert als gegenseitig inspiriert. Erik schreibt seine Songs und ich meine. Dann treffen wir uns im Übungsraum und basteln dann höchstens an Kleinigkeiten gemeinsam. Ich weiß, das hört sich jetzt nicht sehr romantisch an, aber so klappt das nun mal am besten und die Band bekommt einen eigenen Sound. Das wussten aber schon viele, viele Musiker vor uns…
Alles andere was die Band betrifft, entscheiden wir natürlich gemeinsam, bzw. es entscheiden die, denen die jeweilige Sache am meisten am Herzen liegt. Das kommt alles ganz natürlich; wir versuchen strenge Regelungen zu vermeiden.

Was macht ihr lieber, live spielen oder im Studio an Songs werkeln?
Wir machen beides sehr gern. Das Studio-Ding ist natürlich ein kreativerer Prozess. Live zu spielen bedeutet ja das Überlegte “nur” wiederzugeben. Aber der fünfte Mann (oder Frau) in der Band ist nun mal das Publikum. Ohne die Energie des Publikums ist es im Studio manchmal schwierig. Da fehlt dann einfach was. Das kompensiert man dann mit Arrangements etc. Live sind Sachen möglich, die im Studio einfach nicht funktionieren und umgekehrt genauso. Beides ist auf jeweils seine Weise aber sehr cool.

Auf eurer Seite kann man erfahren, daß ihr gerade an einem neuen Album arbeitet. Wie steht’s damit? Wann kann man mit der Veröffentlichung rechnen?
Aufgenommen wurde das Album schon im Februar. Die Veröffentlichung war zunächst noch vor dem Sommer angesetzt, jedoch haben wir beschlossen das Ganze nach dem Sommer zu starten, weil wir sehr bald ein Live-Album herausbringen und einige Singles im Sommer. Das wären dann einfach zu viele Sachen auf einmal.
Bei dem Live-Album handelt es sich um einen Mitschnitt unseres Auftritts beim Burg Herzberg Festival 2008. Ich glaube es gibt einen ziemlich authentischen Eindruck eines unserer Konzerte wieder, da wir beim Auftritt selbst nicht wussten, daß mitgeschnitten wird, geschweige denn, daß daraus mal ein Live-Album würde. Bei der Auswahl der Songs haben wir darauf geachtet jene zu nehmen, die noch nicht auf Platte erschienen sind. Unter anderem ist eine recht lange Version eines H.P. Lovecraft-Songs drauf: “The Drifter” .

Ihr wart kürzlich Support von Sky Saxon (Sänger der Seeds). Mit welchen anderen 60s Helden würdet ihr denn gern mal zusammen spielen? (Können auch Leute/Bands sein, die’s nicht mehr gibt.)
Da gibt es sehr viele Leute, doch würde ich natürlich lieber mit einem 19-jährigen angeturnten Phil Lesh (Grateful Dead) jammen als mit dem Rentner-Lesh von heute. Viele Bands, die wir gut finden, gibt es eh nicht mehr oder sie machen mittlerweile grausige Musik. Ich würde mich aber mit ein paar Leuten mal zu gern über das Komponieren unterhalten. Beispielsweise mit Sean Boniwell von The Music Machine oder Bands wie den Zombies, Kinks, Byrds oder natürlich den Beatles. Jedoch glaube ich nicht, daß das heute wirklich Früchte tragen würde. Deren Songs, die wir mögen, wurden zu einer Zeit geschrieben, in der die Komponisten eine positive jugendliche Naivität besaßen. Ich glaube man schreibt ganz andere Songs, wenn man in einer Villa sitzt als in einer WG oder der elterlichen Garage. Alles hat Einfluss, auch auf die Art wie man spielt, da bin ich mir sicher.

Ihr seid ja mit der Band doch schon ganz schön rumgekommen. Wo tourt sich’s denn am schönsten? Und was war euer bisher bestes/schönstes Konzert?
Spanien ist definitiv super! Die Sonne scheint, die Leute sind verrückt und wenn man Hunger bekommt, kann man sich ein paar Feigen vom Baum pflücken. Auch sonst gibt es dort alles was man so braucht… Die Menschen in Holland sind auch super nett.
Jedes Konzert ist anders schön. So gesehen gibt es nicht DAS schönste Konzert, aber Gigs wie der letztes Jahr in Barcelona oder auf dem Burg Herzberg Festival waren wirklich ein Riesen-Spaß. Natürlich spielen wir auch gern zu Hause in Berlin, weil man uns dort kennt und mittlerweile ganz genau weiß worum es bei uns geht. Es gibt aber auch Gigs, die sind auf andere Art und Weise unvergesslich. Z.B. haben wir einmal auf einem Grundschul-Festival gespielt. Die Kiddies sind dermaßen ausgeflippt, daß es schon fast scary war …aber sehr lustig!

Und wie ist es in Hamburg? Habt ihr hier eher gruselige oder schöne Erfahrungen gemacht?
Die Hamburger können wirklich gut feiern und zwar nicht nur beim Konzert, sondern auch noch lange danach. Wir kommen immer wieder gern nach Hamburg. Bin schon gespannt was diesmal passieren wird…

Roggen Roll-Frühstücksfragen mit The Boxer Rebellion

Dienstag, März 31st, 2009

Am Donnerstag, den 2.April, spielen The Boxer Rebellion aus London im Hamburger Headcrash. Todd, der Gitarrist der Band, hat dem Toast vorher einige Roggen Roll Frühstücksfragen beantwortet:


You just released your album “Union”. How would you describe your music to a bunch of sleepyheads, who hasn’t heard your music before?

Its music to wake up to! I can’t really describe our music without fear of it sounding prog, which it certainly is not.

Do you like music in the morning? What do you prefer?
I used to wake up to Frank Zappa every morning. I had a stereo that automatically switched on and started playing a CD, it was pretty cool but i don’t have it anymore. You haven’t lived until you’ve woken up to St Alfonso’s Pancake Breakfast.


The Boxer Rebellion

(weiterlesen…)

Roggen Roll-Frühstücksfragen mit Roy Shiels

Mittwoch, März 11th, 2009
Roy Shiels, der diese Woche auch das Mixtape zusammengestellt hat, hat dem Toast die Roggen Roll Frühstücksfragen beantwortet:

Who are you and where are you at the moment?
My name is Roy Shiels. I’m a 27 year old singer songwriter & musician from Dublin, Ireland.

Please tell us something about your current work. How would you describe your music?
I write and record alone using a digital ten track recorder. I use acoustic guitar, electric guitar, bass, keys or drums to start an idea and go from there. Lyrics are always the last thing I write and melody is most important to me.

Roy Shiels
Are you an early bird or a morning grouch?
Morning grouch! Stay out of my way in the morning, it’s safer :P I prefer to stay up late and to write in the quiet.

What inspires you to write songs?
Life. Billy Corgan. The Smashing Pumpkins and all other music I love. People in my life. Life experiences.

Do you like music in the morning? What kind of music do you prefer?
Yes. I like alternative music the most though I try to be as eclectic as possible.

Do you have a favourite song to wake up to?
No.

Do you know any music/bands from Germany?
My friend’s band are in Berlin, Germany for the last few years. They’re a reggae/dub band called Unite Tribe but they’re Irish so I don’t think they count as German :P

What is your favourite breakfast, rolls or muesli, coffee or tea or…?
Cereal & toast.

Please tell us something about your future work.
It will be even better than my current work :)

 

www.myspace.com/royshiels

Interview mit Cherry But No Cake

Mittwoch, März 4th, 2009

Im letzen Jahr haben Cherry But No Cake ihr Album “Human Frailties” veröffentlicht. Viele Songs liefen hier schon beim Toast und es werden sicher noch mehr werden. Ein schöner Grund, mal zu kucken, wer diese Kirschen sind und wo sie herkommen und ob sie Kuchen mögen.

 

Who and where are you?

Sebastian: I’m Sebastian Durkin drummer for Cherry But No Cake, currently situated in London.

Chris: I’m Chris, I moved here (London) almost 10 years ago from Paris.

 

How would you describe your music?

Sebastian: Like a war on nice. Its loud and abrasive but with a sense of humor. It was, and still is always important not to take ourselves too seriously. Obviously you want to take the music seriously and be passionate about what you do, but without disappearing into your own arsehole… we like to have fun at the same time as writing good songs.

Chris: Well, it depends on the mood we’re in (or the mood I’m in most of the time). Loud and melodic, often melancholic, sometimes dark. There aren’t any musical boundaries, so we play 5 minutes instrumental heavy rock songs as well as short twisted pop ones. I like the idea of musical freedom, whether listening to or playing music. I love Shellac and the Melvins but also Built to Spill and Pavement. Sometimes we end up in the middle, other times in a specific corner. Add a sense of humor, and there you go! I like well arranged songs, so we always try to work in that direction.

 

How much you are involve in music? Do you have to do a day job at a petrol station?

Sebastian: Fortunately not, I’m actually lucky enough to work in a recording studio. I make a lot of tea and coffee and flirt relentlessly with clients. Unsurprisingly I like a music a quite a bit, so its great to be surrounded by musicians constantly.

Chris: I do have a demanding job, but I’m lucky enough to be able to schedule my own working hours, so I can make time for music. I’m a restaurant manager, so there’s absolutely no connection with music, although I do have to endure hearing shit tunes at work all the time! hahaha!
Most important, my job is secondary in my mind. So if it becomes necessary, I’ll quit (again).

 

What is the reality of being in a band?

Sebastian: That you end up hating your friends because you never meet their ambitious requirements. Ha. Not really I guess the reality is that its hard plain and simple, I can only speak from the perspective of somebody that’s been in bands in London but it’s a big city and there is
a lot of competition. It’s also very fractured in terms of a sense of musical community. We’re trying to put that right though.

Chris: It’s a constant compromise, on a human level anyway. I’ll always be demanding with Seb and Dom in regards to what I’d like us to achieve, but I also want to maintain a healthy balance between love and hate! Hahaha! Fortunately, we’re all good friends, Seb and I even live together, he’s a bit like my little brother. I guess we’ve learned to know each other and found a way to keep a fair amount of harmony in the band. Above all, I think we’re determined to keep going, and are pretty happy with what we’ve achieved so far (not much but it’s there).
I couldn’t play in a band just for the sake of it. We must share a certain musical mindset. Seb and I are pretty much surfing on the same wave. It’s utterly important to endorse a common state of mind.

 

You live in London, does this influence your music and lifestyle?

Sebastian: I think that ultimately a person’s surroundings are always conducive to their creative output. On a basic level things like the cost of living or the weather always make a difference to your mood and immediate environment, but in a greater sense the subtle or less obvious elements of living in a city like this have a huge impact. Chance encounters with French men for instance have influenced ‘my’ music and lifestyle greatly.

Chris: Not really. Music is a way of dealing with an overflow of emotions in my case, so I just sit at home with my guitar, smokes, whisky, and try to let some shot come out. Basically.I think I’d write the same songs living anywhere else.

 

Are there any bands from your area you can recommend?

Sebastian: Roll Call For The Second Site, Yokozuna, Bo Ningen, One Unique Signal, The Lakes, You Me The Switch, The Cathode Ray Syndrome, The Jesus Knives.

Chris: On top of those above, hmmmm… Jedathan, Conmungos, Ntwin, Hypos, Danisco for beauty, Shub!

 

Please tell us something about the Theremin and the story behind why do you use it in your music.

Chris: I love that shit! I love fucking around with sound in general, but being the only guitarist and main vocalist I have little time to raise hell with my thermin and other shit. I’d love to though! So we’re about to write some songs with 2 drummers and another guitarist. So I can really have fun with my toys!

 

How can I get your CD if I live in Germany?

Sebastian: Come to London and buy it! Or send us an amazing picture that we will cherish forever and we’ll send and album back.

Chris: Well, you can send us some money through paypal, or send us a cheque. It’s only £5. But hopefully, we’ll soon come to visit you guys.

 

What was the last CD you bought?

Sebastian: Not sure it’s been a while ummmmm, I think it was a ‘Wire’ album.

Chris: It’s been a while. We usually trade Cd’s with bands we play with. I bought Humanfly’s LP when we saw them a few months ago. Good stuff!
And I just got hold of Yokozuna ’s “Rare Nurse” EP. great shit!!!!!!! I love them.

 

What is your favourite cake? Do you have a favourite frosting on a cake?

Sebastian: I particularly like Carrot Cake, its odd because its primary ingredient is a vegetable. How many other cakes are made from vegetables? To get back to carrot cake… it has the best frosting ever – Cream Cheese.

Chris: I like pear and chocolate tart a lot. And raspberry stuff.

 

www.myspace.com/cherrybutnocake

Attacke der Killerkirschen!

Roggen Roll-Frühstücksfragen mit Dave Wrangler

Dienstag, Februar 24th, 2009

Dave Wrangler – Dieser Name taucht immer wieder in den Playlisten hier auf dieser Seite auf. Der 28jährige Texaner ist Musiker, Produzent, Remixer, DJ und hab ich was vergessen? Jetzt hat er gerade sein erstes Album “Heads Up Houston” fertig gestellt, kostenfrei auf seiner Webseite www.headsuphouston.com zu bekommen. Also war es mal an der Zeit, ein Interview mit ihm zu führen!

Who are you and where are you at the moment?
I am Dave Wrangler, and I consider myself to be an artist that happens to working in the musical realm at the moment. I compose and produce music of all kinds, work with video, DJ, and play a few instruments.

Are you an early bird or a morning grouch?
I am very much an early bird. I cannot wait to get out of bed every morning. In fact, I silently consider sleep to be my number one enemy. If I didn’t have to sleep 5-8 hours per day i could accomplish so much more in a shorted period of time!

How do you start your day, what are the first things you do on waking up in the morning?
I start my day by opening my beat up Macbook and checking my email. After checking in on what the universe delivered to my inbox during the evening hours, I will head to the gym to train. Upon return I will shower, make myself breakfast, and scour the internet to find new posts about anything I’m involved in. I may have a graphic design project that I need to pick up on music to send out. Also, I am in my final year of studying marketing and international studies at a private university here in my city-so I may head off to school shortly after.

Do you like music in the morning? What kind of music do you prefer?
I love to hear music in the morning. Typically in the mornings, I like to listen to instrumental music, or really laid back hip-hop. For the most part I like to keep a steady heart rate, so nothing to fast or aggressive.

What music or band did you hear this morning?
I never burn CDs to listen to in my car unless they are rough drafts of songs or mixes that I’m working on. Today was the mix that I did for ByteFM. I’m handing it out at my gigs over the next few weeks so I want to make sure everything is EQ’d properly and on point. I really try to not rush things anymore as I’ve done in the past. It’s so easy to get excited about a project and put it out into the universe before it’s really had a chance to ripen to it’s fullest potential. That’s something that I’m definitely getting better at doing.

When does your morning starts if you were DJ’ing the night before?
First a glass of water. Then it usually picks up in the same fashion – just with a bit of moaning and groaning. I have a very hard time sleeping past 9 am regardless of when I went to bed. Also, it’s tradition that I eat Mexican food after a night of DJing. It’s the best hangover remedy around!

Can you be creative in the morning or is your time the night time?
I went on a trip to Costa Rica with a good friend two summers ago and really found much of my inspiration on this trip. It was my 27th birthday and I was sitting on this amazing beach listening to music in my headphones. I will always remember, I was listening to “Juicy” by Notorious B.I.G., and I felt like a transformation was happening. At the time I was working in the house music arena; which I found to be spiritually draining. I felt like there was so much that I knew about the world, music, and myself that I wasn’t expressing. At that point, I made a myself a solemn promise to avoid being confinement to any one thing, group, or person. My personal philosophy is centered around the idea of freedom from constraint.

Do you dream of music sometimes?
This question… I am constantly thinking about music, at the very least in my subconscious; similar to the way a computer is idle but still working and computing and running algorithms.

What is your favourite breakfast, rolls or muesli, coffee or tea or…?
My favorite breakfast would have to be fresh carrot juice, oatmeal with soy milk, egg whites with avocado and a blueberry waffle with honey and peanut butter.

Other interesting projects?
I’m currently working on putting together a label called “Modern Day Love Songs.” In my opinion, all timeless music comes from the joys of love or the despair that is left when love is gone. The first releases will be of Dave Wrangler, You(genious) and an EP from my deceased grandfather, Lefty Van Taft. He was a brilliant rock & roll singer/guitarist in the 60s that couldn’t overcome alcoholism; which ultimately killed him. After he died last year, several reel-to-reel tapes of his original music were discovered.
At the moment that are all being transferred to a digital format. It never got released, so I’m going to work my magic and release it myself. I’m really excited to offer this to the world!

 
www.davewrangler.com
www.myspace.com/davewrangler
www.headsuphouston.com

Roggen Roll-Frühstücksfragen mit John Q Irritated

Donnerstag, Februar 19th, 2009
Von John Q Irritated haben wir schon einiges beim Toast gehört, von den beiden Alben “5 Days Of Flat Water“. und “To Your Letter Of June 29th”, denn der Toast hat hier eine neue Lieblingsband gefunden! Große Begeisterung! Und deswegen hier jetzt die Roggen Roll Frühstücksfragen mit Dirk Hess, bzw. John Q! (hier jetzt eine Fanfare hindenken) (oder zumindest einen kleinen Tusch):
 
Wer bist du und wo bist du gerade?
Ich bin ein gerade schokoladenkuchenfrühstückender Musiker vorm Computer…

Gibt es einen Ort, an dem du jetzt lieber wärst?

Auf dem Hochkönig, oder dem Watzmann… mit angeschnallten Skiern :-)

Bist du eher ein Morgenmuffel oder ein Frühaufsteher?
Das kommt ganz darauf an, was ich am Vortag gemacht hab, und was ich heute noch vorhabe.

Hast du morgens schon Songideen? Was inspiriert dich zum Songschreiben?
Songideen kommen mir meist beim Gitarre spielen, und eher spät am Abend. Definitiv super funktioniert unglücklich verliebt zu sein, aber das ist natürlich kein gesunder Dauerzustand. Ansonsten inspiriert mich alles, was mich irgendwie bewegt bzw. bewegt hat.

Brauchst du zum Musik machen (spielen, schreiben) eine bestimmte Stimmung?
Musik braucht definitiv Ruhe, Musik machen, wenn um einen herum Lärm ist, geht nicht, denn dann haben die Töne keinen Platz. Mit Lärm meine ich aber nicht, ein feierndes Publikum, sowas ist für mich Teil der Musik!!

Kommt in deinen Träumen Musik vor?
Träume vergesse ich leider immer sofort, aber manchmal wacht man ja mit einer Melodie auf, also vermutlich ja.

Magst du morgens schon Musik hören? Was hörst du da am liebsten? Was hast du heute morgen für Musik gehört?
Fröhlichen Studio1 Reggae & Rocksteady. Wenn wir nen John Q Auftritt an dem Tag haben, auch gerne New Orleans Klassiker wie z.B. The Wild Tchipitoulas.

Gibt es Musik, die dich sofort in gute Stimmung versetzt, die dir gut tut, egal zu welcher Uhrzeit?
Die gibt es, nämlich “gute ehrliche Musik”, die tut immer gut.

Roggenbrötchen, Toast oder Müsli zum Frühstück? Kaffee oder Tee?
Neuerdings Schokoladenkuchen. Kaffee und Tee, und frisch gepressten Orangensaft.

Was frühstückt man eigentlich in New Orleans so?

Bei mir gab´s immer Kaffee und Donuts oder Beignets. Und an Weihnachten haben wir dann die aus der Heimat geschickten Lebkuchen und Stollen verdrückt ;-)

John Q Irritated

Roggen Roll – Frühstücksfragen

Mittwoch, Dezember 3rd, 2008

Vor kurzem gab es ein Mixtape hier beim Toast, compiliert von Ben, dem Sänger und Gitarristen von Elfred And The Uber Peas. Jetzt habe ich ihm einige Roggen Roll-Frühstücksfragen gestellt:

Who are you and where are you just now?
Hello. My name is Benjamin Brown. I am a human being. And I write/sing/play songs for Elfred & The Uber Peas. At the moment it is 02:14 am and I am at home, in England.

Are you an early bird or a morning grouch?
I’m a bit of both. If I have to wake up early, I dont like it. BUT I’m normally still awake in the morning. Its now 02:16 am and I feel gooood!!

Do you dream of music sometimes?
Yep. The other night I dreamt that I could hear a church gospel choir and I really wanted to find them. But I couldn’t. :-(

Have you ever written a song in the morning? What inspires you to write a song?
Most of my songs are written in the early hours in the morning. Normally if I can’t sleep. Its because I’m thinking. And if I’m thinking about something its often worth writing a few words about it. And then putting it in my pocket, perhaps to read again. ORRR a whole song come out in one go.

I can be inspired by anything and everything.

Things I’ve felt, feel, want to feel.
Things I’ve experienced, experience, want to experience…

Life. And everything in it!

Do you like music in the morning? What kind of music do you prefer?
I like music in the morning. I normally listen to Bob Dylan. Or Nat King Cole.

Do you have a favourite song to wake up to?
‘Mama You’ve Been On My Mind’ – Bob Dylan

What music or band if any did you hear this morning?
I heard my brother singing. And the birds outside my window.
And then I put on ’stranger son of wb’.

What is your favourite breakfast, rolls or muesli, coffee or tea or…?
I like tea. And coco pops :-)

Roggen Roll – Frühstücksfragen

Freitag, Oktober 31st, 2008

Am Dienstag gibt es das erste Mal das Morgenminimixtape, an diesem Dienstag gestaltet von Neal Hoffman von Amphibic. Da das erste Mal immer etwas besonderes ist, gibt es beim Toast diesmal eine Zugabe dazu, sozusagen einen Bonus Track! Der Toast fragt Neal einige Roggen Roll-Frühstücksfragen!

 

Wer bist du und wo bist du gerade?
Ich heisse Neal Hoffmann und bin Kopf der Londoner Band Amphibic. Sitze in meinem Zimmer in London und beantworte emails.

Bist du eher Morgenmuffel oder Frühaufsteher?
Ich bin so zwischendrin. Ich muss öfter mal sehr früh aufstehen. Das geht. Aber am liebsten so irgendwann nach 9. Allerdings kann ich kaum länger als halb 10 schlafen, es sei denn es war wirklich spät. Ich bin aber schnell ansprechbar.

Hast du morgens schon kreative Impulse für Songs? Schreibst du dann schnell mal einen Song im Pyjama?
Also ich trage keine Pyjamas. Aber Ideen für Songs halten sich natürlich nicht an Tageszeiten (die Schweine) und wenn eine Idee ‘vorbeikommt’ dann muss man versuchen zuzugreifen. Also ist die Antwort ‘Ja’, das kann passieren.

Magst du morgens schon Musik hören? Was am liebsten?
Ich höre nicht so oft Musik zur Zeit, da meine Anlage gerade im Wohnzimmer ist aus Platzmangel. Ich mag es auch oft ruhig, da kann ich mich besser denken hören.

Was hast du heute morgen für Musik gehört?
Heute morgen noch nichts, aber die neue AC/DC liegt gerade im Mac, da muss ich mit Kopfhörer hören. Und ich muss in der Lage sein, die mit meinem Bruder besprechen zu können. Ich höre das aber gerne mal zur Abwechslung. Sonst geht mein Geschmack eher in Richtung Morgenmixtape.

Roggenbrötchen, Toast oder Müsli zum Frühstück? Kaffee oder Tee?
Gerade gab es eine Scheibe Sonnenblumenkernbrot, aus dem Toaster. Dazu Rührei leicht gebräunt. :-) Und ne Tasse Tee mit Milch und ein bisschen braunem Zucker. Aber ich stehe auch total auf Kaffee und ich glaube ich mache mir mal einen, den gibt’s bei mir aus dem italienischen Aluminiumwundermoccakaffeemacherteil, dazu heiße Milch als Latte, quasi. Und braunem Zucker.
How come you taste so good?

Vorschau 02.09.2008

Dienstag, August 26th, 2008
Andreas Voß von Halma Das hier links ist Andreas Voß. Er spielt in der Band Halma, und die haben jetzt im August ein unglaublich schönes Album herausgebracht, “Broad Peak” (Sunday Service). Ich habe ihn gefragt, ob er einen Lieblingssong hat und was er zu Hause für Musik hört. In der Sendung werden wir auch ganz viel von Halma hören. Alles so um 7:30 Uhr.
Übrigens, falls ihr das rechtzeitig lest, die Releaseparty für das Album ist jetzt am Donnerstag, den 28. August im Knust! Und davor sind sie bei ByteFM zu Gast.

www.myspace.com/halma
www.halma-music.com
www.sundayservice.de

Vorschau 26.08.2008

Montag, August 25th, 2008
Fidel Bastro

Das hier sind Bernd (links) und Franko vom Hamburger Label Fidel Bastro. Die beiden bringen auf diesem Label großartige Platten heraus und feiern jetzt am Freitag, den 29.08., ihr 16. Jubiläum mit einer großen Geburtstagssause im Molotow, mit den Bands Potato Fritz, Lars Bang Larsen, High Quality Girls und DJs! (klick hier zum Flyer)
Am Samstag sind Fidel Bastro ins FSK-Studio für ein Interview gekommen, haben jede Menge Platten mitgebracht und auch ein Filmteam. Ein Filmteam! Große Aufregung beim Toast!

Fidel Bastros Webseite: www.fidel-bastro.de

Das hier ist das Filmteam.
Wenn du wissen möchtest, was da im FSK-Studio los war, warum Fidel Bastro gefilmt werden, dann musst du am Dienstag einschalten!
Genauso, wenn du die Musik hören willst, die Fidel Bastro mitgebracht haben. (Oder du kommst am Freitag mit ins Molotow)
Das Filmteam

Vorschau 05.08.2008

Mittwoch, Juli 30th, 2008
Peter Sempel im FSK-Studio Am Dienstag, so ungefähr um zwanzig nach sieben, hören wir ein Interview mit Peter Sempel. Eigentlich ist es eher ein Gespräch geworden. Ein Gespräch über abgerissene Ohren, die Notwendigkeit des Künstlers Kunst zu machen, Rocko Schamoni und Knarf Rellöms frührere Jobs und natürlich über Filme, Peters Filme.  Für die, die ihn nicht kennen, Peter Sempel ist Filmemacher aus Hamburg, dessen neuester Film “Flamenco Mi Vida” vor kurzem angelaufen ist. Deswegen war er vor kurzem im FSK-Studio, dabei entstand auch das Foto links, Peter mit dem Filmplakat von “Flamenco Mi Vida”.

Und Peter hat die Musik ausgewählt, ihr könnt einen ungewöhnlichen Mix erwarten!

www.sempel.com
www.flamencomivida.com
www.myspace.com/flamencomivida

Flamenco Mi Vida  im 3001 Kino in Hamburg:
31. Juli – 06. August 2008, 17:00 Uhr (ausser Sa+So: 15:00 Uhr)
und 14. – 20. August 2008, 23:00 Uhr

Fotoausstellung im Goethe-Institut Hamburg, verlängert bis zum 31. August
Infos unter www.goethe.de